Fragen nach dem Tod

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hundeliebhaberin Avatar

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Rosa und Nikolas lernen sich an einem Regentag im Treppenhaus kennen - es funkt, die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander und verlieben sich ineinander. Doch ihnen bleibt nicht allzu viel Zeit, bis Nikolas bei einem Unfall stirbt. Rosa bleibt mit den Fragen zurück, weshalb Nikolas ihr nie seine Freund*innen vorgestellt hat und ob sie ihn wirklich gekannt hat, bzw. wie gut sie ihn kennenlernen konnte. Nikolas' Mutter ist Rosas Nachbarin und daher noch immer ein präsenter Teil in ihrem Leben. Doch Nikolas' Freund*innen muss sie selbst ausfindig machen, bekommt von ihnen ganz unterschiedliche Visionen von Nikolas präsentiert und hat Mühe, alle Puzzleteile zusammenzusetzen.

Timothy Paul schreibt über eine kurze, intensive Liebe, die viel Potential für die Zukunft hatte, jedoch früh endete. Es geht um Trauer(bewältigung), um Sehnsüchte, Liebe, Zweifel und die Fragen, die nach dem Tod einer geliebten Person bleiben.
Der Schreibstil ist leicht, sanft und nimmt uns Leser*innen mit auf die Suche und Beantwortung von Rosas Fragen.
Da bereits von Anfang an klar war, dass Nikolas tot ist, habe ich mich gefragt, in welche Richtung sich die Geschichte wohl entwickeln wird und hätte mir an der einen oder anderen Stelle mehr Tempo gewünscht.
Insgesamt kann ich "Eine Liebe ohne Sommer" als schönen Liebesroman bezeichnen, der sich mit der Frage auseinandersetzt, wie gut wir einen Menschen kennenlernen, was nach dem Tod bleibt und zeigt, wie unterschiedlich die Einsichten sein können.