Liebe mit doppeltem Boden

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bblubber Avatar

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Erst mal: Ein interessanter Titel, der bereits andeutet, dass hier etwas Trauriges passiert. Und ein Cover, das mir sehr gefällt, weil es nicht eitel Sonnenschein sondern eher Auseinandersetzung mit dem anderen suggeriert.

Rosa verliebt sich Hals über Kopf in Nikolas. Auch wenn sie wenig von ihm weiß und ihre Zweisamkeit etwas im luftleeren Raum stattzufinden scheint. Doch als Niklas plötzlich bei einem Unfall stirbt, wird Rosa aus ihrer rosa Blase gerissen und fragt sich plötzlich, ob sie diesen Mann wirklich schon gut genug gekannt hat. Und nein, eigentlich hat sie das nicht, denn als sie eine Exfreundin und dessen besten Freund spricht, wird ihr Stück für Stück klar, dass Niklas viel mehr Facetten hatte und dass nicht alle im ersten Blick liebenswürdig und freundlich waren.

Die Erkenntnis ist ja eigentlich, dass jeder Mensch tiefgründig und doppelbödig ist und dass Liebe sich mit allen Seiten auseinandersetzen sollte. Aber auch, dass das gut ist und dass das normal ist.

Keine platte einfache Liebesgeschichte. Das mochte ich.