War es Liebe?

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leseratte1310 Avatar

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An einem verregneten Tag lernt Rosa im Treppenhaus Nikolas kennen. Sie verliebt sich gleich in ihn und auch er sucht ihre Nähe. Aber Nikolas bleibt auch zurückhaltend mit allem, was seine Person betrifft. Noch bevor sie gemeinsam einen Sommer erleben können, stirbt Nikolas durch einen Unfall. Rosa trauert um ihn, doch sie fragt sich auch: Kannte sie Nikolas eigentlich richtig? Sie macht sich auf die Suche und lernt dabei einen völlig anderen Nikolas kennen. Hätte sie diesen Nikolas lieben können?

Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen.

Diese Geschichte wird aus Rosas Perspektive erzählt. So lernen wir sie gut kennen. Rosa ist nicht besonders selbstsicher und macht sich durch Zweifel oft das Leben schwer. Manches Mal hätte ich ihr gerne einen Stoß in die richtige Richtung gegeben. Indem sie sich mit Nikolas beschäftigt, um ihn nach seinem Tod kennenzulernen, findet sie auch zu sich.

Die anderen Personen runden zwar die Handlung ab, bleiben aber in der Figurenzeichnung eher flach. Nur die Mutter von Nikolas hebt sich etwas hervor, da sie dominant ist und ich in Dinge einmischt, die sie nichts angehen. Sie war mir sehr unsympathisch.

Mit dem Ende bin ich nicht ganz glücklich. Für mich hätte es dieses Happy End nicht gebraucht.

Es ist eine besondere Liebesgeschichte, die sich mit der Frage beschäftigt „kennen wir den Menschen, der einem nah ist, wirklich?“.