Wunderschön

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„Dann sag‘s halt schwer, ich bin doch nicht doof.“ (Seite 259)

Eine etwas andere Liebesgeschichte

Rosa verbringt drei wundervolle Monate mit Nikolas, einem Mann, der so umwerfend schön ist, dass sie sich kaum vorstellen kann, dass er sich ausgerechnet in sie verliebt hat. Während dieser Zeit lernt sie außer seiner Mutter niemanden aus seinem Freundeskreis kennen. Nach seinem plötzlichen Tod fragt sie sich, was zwischen ihnen wirklich war. Getrieben von der Sehnsucht, mehr über ihn zu erfahren, macht sie sich auf die Suche nach seinen Freunden.

Timothy Paul erzählt eine Liebesgeschichte auf unkonventionelle Weise. Mit bemerkenswertem Einfühlungsvermögen für die weibliche Psyche gelingt es ihm, Rosas Perspektive glaubhaft und einfühlsam zu vermitteln. Liebevoll zeichnet er das Porträt von Nikolas‘ Freunden, die alle auf ihre Weise einzigartig und skurril sind. Gemeinsam mit Rosa begibt man sich auf eine Reise der Selbstfindung, während sie den Freundeskreis kennenlernt und die wahre Tiefe ihrer Beziehung zu Nikolas erforscht.

Von der ersten Seite an ist man gefesselt von der Geschichte und kann kaum erwarten, wie es weitergeht. Ich habe dieses Buch sehr genossen und kann es nur wärmstens empfehlen. Es ist eine fesselnde Lektüre, die auch Leserinnen ansprechen wird, die normalerweise nicht zu den Liebhabern von Liebesgeschichten gehören.