Thriller mit vielen Familiengeheimnissen, wechselnden Perspektiven und einer komplexen Auflösung
Eine zu viel von Samantha Hayes ist genau die Art von Thriller, die ich grundsätzlich gerne lese: Familiengeheimnisse, verschiedene Perspektiven und eine Vergangenheit, die nach und nach ihre Schatten auf die Gegenwart wirft.
Ausgangspunkt der Geschichte ist ein Familientreffen. Connie lädt ihre drei Töchter mit ihren Familien in ihr abgelegenes Haus ein, um ihnen eine wichtige Nachricht über das Erbe ihres verstorbenen Mannes mitzuteilen. Was sie allerdings nicht ahnt: Nicht nur sie selbst trägt Geheimnisse mit sich herum. Nach und nach wird deutlich, dass jedes Familienmitglied etwas zu verbergen hat.
Besonders gut gefallen hat mir, wie viele Handlungsstränge und Geheimnisse hier miteinander verwoben werden. Dabei läuft nicht alles auf dieselbe Enthüllung hinaus, sondern es entstehen immer neue Fragen und Verdachtsmomente. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, allerdings nicht aus der Sicht aller Figuren. Gerade dadurch bleibt vieles lange im Verborgenen und als Leser tappt man bis zum Schluss immer wieder im Dunkeln.
An manchen Stellen war mir diese Erzählweise allerdings fast etwas zu konsequent. Teilweise werden wichtige Informationen bewusst ausgespart, sodass ich zwischendurch das Gefühl hatte, eher orientierungslos als neugierig zu sein. Dafür fällt die Auflösung am Ende entsprechend umfangreich aus. Viele Zusammenhänge haben mich wirklich überrascht, mit einigen hatte ich allerdings bereits gerechnet.
Nicht ganz überzeugt hat mich die Entwicklung einer Figur – insbesondere bei Theo ging mir eine Wendung etwas zu schnell und wirkte dadurch nicht ganz glaubwürdig. Das hat meinem Leseeindruck aber keinen großen Abbruch getan.
Wer Thriller mit vielen Familiengeheimnissen, wechselnden Perspektiven und einer komplexen Auflösung mag, dürfte hier gut unterhalten werden. Für mich war es ein spannender Thriller, auch wenn er nicht zu meinen Highlights gehört.
⭐⭐⭐⭐☆ 4/5 Sterne
Ausgangspunkt der Geschichte ist ein Familientreffen. Connie lädt ihre drei Töchter mit ihren Familien in ihr abgelegenes Haus ein, um ihnen eine wichtige Nachricht über das Erbe ihres verstorbenen Mannes mitzuteilen. Was sie allerdings nicht ahnt: Nicht nur sie selbst trägt Geheimnisse mit sich herum. Nach und nach wird deutlich, dass jedes Familienmitglied etwas zu verbergen hat.
Besonders gut gefallen hat mir, wie viele Handlungsstränge und Geheimnisse hier miteinander verwoben werden. Dabei läuft nicht alles auf dieselbe Enthüllung hinaus, sondern es entstehen immer neue Fragen und Verdachtsmomente. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, allerdings nicht aus der Sicht aller Figuren. Gerade dadurch bleibt vieles lange im Verborgenen und als Leser tappt man bis zum Schluss immer wieder im Dunkeln.
An manchen Stellen war mir diese Erzählweise allerdings fast etwas zu konsequent. Teilweise werden wichtige Informationen bewusst ausgespart, sodass ich zwischendurch das Gefühl hatte, eher orientierungslos als neugierig zu sein. Dafür fällt die Auflösung am Ende entsprechend umfangreich aus. Viele Zusammenhänge haben mich wirklich überrascht, mit einigen hatte ich allerdings bereits gerechnet.
Nicht ganz überzeugt hat mich die Entwicklung einer Figur – insbesondere bei Theo ging mir eine Wendung etwas zu schnell und wirkte dadurch nicht ganz glaubwürdig. Das hat meinem Leseeindruck aber keinen großen Abbruch getan.
Wer Thriller mit vielen Familiengeheimnissen, wechselnden Perspektiven und einer komplexen Auflösung mag, dürfte hier gut unterhalten werden. Für mich war es ein spannender Thriller, auch wenn er nicht zu meinen Highlights gehört.
⭐⭐⭐⭐☆ 4/5 Sterne