Kindheitserinnerungen

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Die Leseprobe hat bei mir direkt dieses Gefühl ausgelöst, das ich mit den Büchern von Cornelia Funke verbinde: eine Welt, die ein bisschen größer und geheimnisvoller wirkt als unsere eigene. Besonders gefallen hat mir Emma als Hauptfigur. Sie ist kein typisches Kind, das einfach in ein Abenteuer hineinstolpert, sondern jemand, der mit offenen Augen durch die Welt geht, Tiere und Pflanzen beobachtet und sich für die kleinen Dinge interessiert, die andere vielleicht übersehen.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft, aber gleichzeitig angenehm zu lesen. Man merkt schnell, wie viel Liebe in den Beschreibungen der Natur steckt. Die Idee, dass sich hinter einem unscheinbaren Brombeerdickicht eine ganze verborgene Welt versteckt, hat sofort meine Neugier geweckt.
Die Illustrationen von Elias Linnekuhl passen für mich sehr gut zu dieser Stimmung. Sie lassen die Feenwelt greifbarer werden und unterstützen die Fantasie, ohne alles vorwegzunehmen. Gerade bei einer Geschichte, die so stark von Natur und Magie lebt, sind die Bilder eine schöne Ergänzung.
Nach der Leseprobe bin ich gespannt darauf, welche Herausforderungen Emma in der Feenwelt erwarten und wie sich ihre Beziehung zu den Feen entwickelt. Besonders interessiert mich, wie die Themen Freundschaft, Mut und der Umgang mit der Natur weiter aufgegriffen werden. Ich erwarte eine Geschichte, die nicht nur ein spannendes Abenteuer erzählt, sondern auch zeigt, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen und die kleinen Wunder um uns herum wahrzunehmen.