Wenn die Natur plötzlich lebendig wird
In Emma glaubt nicht an Feen geht es um die elfjährige Emma, die eine absolute Natur-Fanatikerin ist und mit Märchen eigentlich gar nichts am Hut hat. Als sie eines Tages Schnecken im Garten vor dem Kochtopf ihrer Mutter rettet und in den verwilderten Park hinter dem Haus bringt, begegnet sie einer Kreatur, die aussieht wie eine Hummel mit Gesicht. Ehe sie sich versieht, bricht sie ihr Versprechen, in der Nähe des Gartens zu bleiben, und folgt dem kleinen Wesen in das Innere einer alten Eiche.
Ich würde sagen, das Buch ist perfekt für Kids zwischen acht und elf Jahren geeignet, die Lust auf ein magisches Abenteuer haben.
Das Cover und die Illustrationen von Elias Linnekuhl, die man schon in der Leseprobe sieht, gefallen mir richtig gut. Sie sind total liebevoll gestaltet und fangen diese urige, naturnahe Atmosphäre perfekt ein. Es wirkt überhaupt nicht überladen, sondern hat so einen klassischen, zeitlosen Touch, der super zu einer Geschichte von Cornelia Funke passt und richtig Lust macht, das Buch aufzuschlagen.
Besonders cool fand ich, dass Emma kein typisches Klischee-Mädchen ist, das von Einhörnern und Prinzessinnen träumt. Sie ist eine echte Entdeckerin, die Spinnen und Käfer sammelt und die Natur so nimmt, wie sie ist. Diese bodenständige und neugierige Art macht sie sofort sympathisch. Auch die Beschreibungen des verregneten Nachmittags und der Tierwelt haben mich direkt in die Stimmung versetzt. Man riecht beim Lesen förmlich den nassen Waldboden.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich persönlich ist, dass der Einstieg ein bisschen braucht, um in Fahrt zu kommen. Als älterer Leser merkt man natürlich, dass die Zielgruppe jünger ist, weshalb manche Alltagsszenen wie das Hausaufgabenmachen oder das Diskutieren über ein fehlendes Smartphone sehr ausführlich beschrieben werden. Da hätte es für meinen Geschmack einen Tick schneller gehen können, bis das eigentliche Abenteuer startet.
Der Schreibstil von Cornelia Funke ist aber gewohnt meisterhaft. Sie benutzt wunderschöne Begriffe wie Lichtesser für Pflanzen, was total poetisch klingt, aber trotzdem leicht zu verstehen bleibt. Der Spannungsaufbau zieht genau in dem Moment an, als Emma das Gesicht der vermeintlichen Hummel sieht. Ab da wollte ich die Seiten nur noch umblättern. Die Charaktere, allen voran Emma und ihre verständnisvolle Mutter, wirken sehr lebendig und authentisch, selbst auf den wenigen Seiten der Leseprobe.
Das Buch ist perfekt für alle jungen Leseratten geeignet, die gerne draußen sind, die Natur lieben und gleichzeitig ein Faible für Geheimnisse und magische Welten haben. Auch für Eltern zum Vorlesen ist das bestimmt eine richtig schöne Geschichte, bei der man gemeinsam abschalten kann.
Ich bin echt gespannt, wie es weitergeht, vor allem weil Emma ja eigentlich felsenfest davon überzeugt ist, dass es keine Feen gibt. Zu sehen, wie ihre wissenschaftliche Weltsicht auf echte Magie trifft, wird bestimmt super spannend. Ich würde das Buch nach dieser Probe auf jeden Fall weiterlesen wollen und werde es wahrscheinlich meinem jüngeren Cousin empfehlen.
Ich würde sagen, das Buch ist perfekt für Kids zwischen acht und elf Jahren geeignet, die Lust auf ein magisches Abenteuer haben.
Das Cover und die Illustrationen von Elias Linnekuhl, die man schon in der Leseprobe sieht, gefallen mir richtig gut. Sie sind total liebevoll gestaltet und fangen diese urige, naturnahe Atmosphäre perfekt ein. Es wirkt überhaupt nicht überladen, sondern hat so einen klassischen, zeitlosen Touch, der super zu einer Geschichte von Cornelia Funke passt und richtig Lust macht, das Buch aufzuschlagen.
Besonders cool fand ich, dass Emma kein typisches Klischee-Mädchen ist, das von Einhörnern und Prinzessinnen träumt. Sie ist eine echte Entdeckerin, die Spinnen und Käfer sammelt und die Natur so nimmt, wie sie ist. Diese bodenständige und neugierige Art macht sie sofort sympathisch. Auch die Beschreibungen des verregneten Nachmittags und der Tierwelt haben mich direkt in die Stimmung versetzt. Man riecht beim Lesen förmlich den nassen Waldboden.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich persönlich ist, dass der Einstieg ein bisschen braucht, um in Fahrt zu kommen. Als älterer Leser merkt man natürlich, dass die Zielgruppe jünger ist, weshalb manche Alltagsszenen wie das Hausaufgabenmachen oder das Diskutieren über ein fehlendes Smartphone sehr ausführlich beschrieben werden. Da hätte es für meinen Geschmack einen Tick schneller gehen können, bis das eigentliche Abenteuer startet.
Der Schreibstil von Cornelia Funke ist aber gewohnt meisterhaft. Sie benutzt wunderschöne Begriffe wie Lichtesser für Pflanzen, was total poetisch klingt, aber trotzdem leicht zu verstehen bleibt. Der Spannungsaufbau zieht genau in dem Moment an, als Emma das Gesicht der vermeintlichen Hummel sieht. Ab da wollte ich die Seiten nur noch umblättern. Die Charaktere, allen voran Emma und ihre verständnisvolle Mutter, wirken sehr lebendig und authentisch, selbst auf den wenigen Seiten der Leseprobe.
Das Buch ist perfekt für alle jungen Leseratten geeignet, die gerne draußen sind, die Natur lieben und gleichzeitig ein Faible für Geheimnisse und magische Welten haben. Auch für Eltern zum Vorlesen ist das bestimmt eine richtig schöne Geschichte, bei der man gemeinsam abschalten kann.
Ich bin echt gespannt, wie es weitergeht, vor allem weil Emma ja eigentlich felsenfest davon überzeugt ist, dass es keine Feen gibt. Zu sehen, wie ihre wissenschaftliche Weltsicht auf echte Magie trifft, wird bestimmt super spannend. Ich würde das Buch nach dieser Probe auf jeden Fall weiterlesen wollen und werde es wahrscheinlich meinem jüngeren Cousin empfehlen.