Ein kleiner Funke

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schulkind Avatar

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Als Kind habe ich die Tintenherz-Bände von Cornelia Finke verschlungen und geliebt. Nun sind doch einige Jahre vergangen und ich war sehr gespannt auf das neueste Werk der namhaften Autorin. Nach der Lektüre muss ich leider sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Der Titel "Emma glaubt nicht an Feen" passt für mich nicht zur Geschichte des Romans. Bei den Illustrationen bin ich zwiegespalten. Tiere und Pflanzen finde ich ganz wunderbar gezeichnet. Die Gesichter der Personen und Feen hingegen bleiben für mich zu "blass". Die Idee des Romans finde ich grundsätzlich ganz gut, aber nicht neu. Naturverbunden Mädchen gelangt durch Zufall und "Magie" in eine Zauberwelt voller Feen. Sie ist auf die Größe einer Maus geschrumpft und wird ordentlich ausgeschöpft, weil die Feen äußerst empört darüber sind, wie herzlos und rücksichtslos die Menschen mit Flora und Fauna umgehen.
Das Thema "Umgang mir der Natur" wird sprachlich zwar gut umgesetzt, hat aber hier und da leicht lehrmeisterhafte Züge. Emma als Hauptperson des Romans hätte als Charakter ausgearbeiteten sein können. So, wie man es von den früheren Büchern der Autorin gewohnt ist. Da es sich um den ersten Band einer Reihe handelt, ist ja noch Steigerung möglich.
Der Roman ist ein nettes Vorlesebuch/Selbstlesebuch mit noch etwas Luft nach oben. Ich würde dem Folgeband dennoch eine Chance geben. "Emma" hat auf jeden Fall noch Potenzial.