Eine Feenwelt, die überrascht

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mimi81 Avatar

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Emma ist elf Jahre alt, hat einen grünen Daumen und verbringt ihre Zeit am liebsten draußen in der Natur. An Feen glaubt sie aber überhaupt nicht – bis sie plötzlich geschrumpft wird und in ihre geheimnisvolle Welt gerät.
Dort ist nichts so, wie Emma es sich vorgestellt hat. Die Feen glitzern nicht, tragen keine bunten Kleider und sehen ganz anders aus als aus den bekannten Geschichten. Stattdessen tragen sie die Farben der Pflanzen, manche haben sogar Dornen. Gerade diese ungewöhnliche Darstellung der Feen hat mir besonders gut gefallen, weil sie sich deutlich von den Feengeschichten unterscheidet, die man sonst kennt.
Als Emma in große Gefahr gerät, beschließen Campa, Taraxo und Cardo, ihr zu helfen. Gemeinsam stellen sie sich vielen Gefahren, und schon bald beginnt ein spannendes Abenteuer. Cornelia Funke erzählt die Geschichte so lebendig, dass wir beim Vorlesen schnell in Emmas Abenteuer eingetaucht sind.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft. Meine Tochter hat beim Vorlesen irgendwann sogar angefangen zu überlegen, ob es Feen vielleicht doch geben könnte. Das hat mir gezeigt, wie sehr die Geschichte ihre Fantasie angeregt hat.
Die 13 Kapitel haben eine angenehme Länge und werden von stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Illustrationen begleitet, die das Schriftbild auflockern. Ganz nebenbei vermittelt die Geschichte wichtige Werte wie Mut, Freundschaft und Zusammenhalt.
Ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe. Wir sind sehr gespannt, wie es mit Emma weitergeht, und würden den nächsten Band auf jeden Fall gerne lesen. 4/5 Sterne