etwas enttäuschend
Cornelia Funke ist wieder zurück; nicht nur, dass sie nicht mehr in den USA, sondern jetzt in Italien lebt, sondern auch mit einem neuen Buch, das wohl Auftakt zu einer neuen Reihe sein soll. . Schon die Tintenwelt-Reihe, Drachenreiter, der Herr der Diebe.... haben uns nach Erscheinen begeistert. So war ich ganz gespannt, mich und auch mehrere Kinder, privat und im OGS von Cornelia Funke in eine neue Geheime Welt entführen zu lassen.
Emma lebt mit ihrer Familie in einem Haus im Grünen, mit großem Garten und Direktanschluss an einen verwilderten Park. Ihre Mutter ist sehr naturverbunden, pflegt den Garten und lehrt Emma immer wieder Wissenswertes, beispielsweise welche Wirkung eine bestimmte Pflanze hat. Vor dem Abendessen möchte Emma noch kurze Zeit im Garten verbringen, wird auch noch an die Regel erinnert, sich auf keinen Fall mehr als 23 Schritte von der Gartenpforte zu entfernen. Als Emma nun zwei Schnecken von den Salatköpfen umsiedeln möchte, hat sie diese Regel allerdings schnell vergessen und läuft tiefer in das Gestrüpp des Waldes hinein, wird dort von einem Wächter, der einer Libelle ähnelt, gestochen und schrumpft erheblich. Sie ist in eine andere Welt eingedrungen, in der die meisten Angst vor ihr haben und darauf warten, dass der Fuchs sie frisst. Lediglich einzelne Feen, die sich an ihre Mutter und eine Rettung vor der Katze durch sie erinnern, wollen Emma retten. Das muss ganz geheim geschehen, denn es verstößt gegen alle Regeln. Drei Tage lang irren sie durchs Dickicht, auf der Suche nach Hilfe.....
Die dabei bestandenen Gefahren werden harmlos erzählt, so dass selber kleine Zuhörer keine Angst haben. Insgesamt plätschert die Geschichte daher, lässt sich leicht vorlesen. Die Kapitel fallen nicht allzu lange aus, so dass man die Länge der Leseabschnitte gut selber wählen kann. Die Beschreibungen von Weg, Pflanzen und Gegend fällt manchmal etwas langatmig aus, stellt die Geschichte zuweilen in den Hintergrund. Insgesamt kommt nicht wirklich Spannung auf; niemand hat ein anderes Ende erwartet. Ich habe das Buch mit Erstklässlern, ganz am Ende des Schuljahres gelesen bzw. größtenteils vorgelesen. Es kam durchaus die Anmerkung: boah, das ist so langweilig, können wir was anderes machen. Auch, dass Emma nach zwei oder drei Tagen gar nicht mehr größer und zu ihrer Mutter nach Hause wollte, weil sie zwei oder drei neue Freundinnen gewonnen hatte und sich dort zu Hause fühlte, fanden die Kinder nicht glaubhaft. Die Schwarz-Weiß-Zeichnungen konnten nicht so ganz begeistern und auch die eingestreuten Winke mit dem erhobenen Zeigefinger waren sofort als Erziehungsversuch durchschaut, passten auch nicht so recht in den Kontext (beispielsweise sagen die Saatfeen zu Emma: Da musst du deiner Mams sagen, dass sie im Garten Samen von stark gefährdeten Pflanzen aussäen soll, damit die nicht aussterben.)
Angegeben wird dieses Buch für Kinder ab 7 Jahren; das waren die Mitleser und Zuhörer alle. Ich muss gestehen, dass das Buch nicht so gut ankam, wie ich es bei einem Buch von Cornelia Funke erwartet hätte; vom Inhalt und dem "Spannungsbogen" her würde ich es als Vorlesebuch eher ab 5 Jahren einstufen.
Emma lebt mit ihrer Familie in einem Haus im Grünen, mit großem Garten und Direktanschluss an einen verwilderten Park. Ihre Mutter ist sehr naturverbunden, pflegt den Garten und lehrt Emma immer wieder Wissenswertes, beispielsweise welche Wirkung eine bestimmte Pflanze hat. Vor dem Abendessen möchte Emma noch kurze Zeit im Garten verbringen, wird auch noch an die Regel erinnert, sich auf keinen Fall mehr als 23 Schritte von der Gartenpforte zu entfernen. Als Emma nun zwei Schnecken von den Salatköpfen umsiedeln möchte, hat sie diese Regel allerdings schnell vergessen und läuft tiefer in das Gestrüpp des Waldes hinein, wird dort von einem Wächter, der einer Libelle ähnelt, gestochen und schrumpft erheblich. Sie ist in eine andere Welt eingedrungen, in der die meisten Angst vor ihr haben und darauf warten, dass der Fuchs sie frisst. Lediglich einzelne Feen, die sich an ihre Mutter und eine Rettung vor der Katze durch sie erinnern, wollen Emma retten. Das muss ganz geheim geschehen, denn es verstößt gegen alle Regeln. Drei Tage lang irren sie durchs Dickicht, auf der Suche nach Hilfe.....
Die dabei bestandenen Gefahren werden harmlos erzählt, so dass selber kleine Zuhörer keine Angst haben. Insgesamt plätschert die Geschichte daher, lässt sich leicht vorlesen. Die Kapitel fallen nicht allzu lange aus, so dass man die Länge der Leseabschnitte gut selber wählen kann. Die Beschreibungen von Weg, Pflanzen und Gegend fällt manchmal etwas langatmig aus, stellt die Geschichte zuweilen in den Hintergrund. Insgesamt kommt nicht wirklich Spannung auf; niemand hat ein anderes Ende erwartet. Ich habe das Buch mit Erstklässlern, ganz am Ende des Schuljahres gelesen bzw. größtenteils vorgelesen. Es kam durchaus die Anmerkung: boah, das ist so langweilig, können wir was anderes machen. Auch, dass Emma nach zwei oder drei Tagen gar nicht mehr größer und zu ihrer Mutter nach Hause wollte, weil sie zwei oder drei neue Freundinnen gewonnen hatte und sich dort zu Hause fühlte, fanden die Kinder nicht glaubhaft. Die Schwarz-Weiß-Zeichnungen konnten nicht so ganz begeistern und auch die eingestreuten Winke mit dem erhobenen Zeigefinger waren sofort als Erziehungsversuch durchschaut, passten auch nicht so recht in den Kontext (beispielsweise sagen die Saatfeen zu Emma: Da musst du deiner Mams sagen, dass sie im Garten Samen von stark gefährdeten Pflanzen aussäen soll, damit die nicht aussterben.)
Angegeben wird dieses Buch für Kinder ab 7 Jahren; das waren die Mitleser und Zuhörer alle. Ich muss gestehen, dass das Buch nicht so gut ankam, wie ich es bei einem Buch von Cornelia Funke erwartet hätte; vom Inhalt und dem "Spannungsbogen" her würde ich es als Vorlesebuch eher ab 5 Jahren einstufen.