„Ihr habt euch aus dem Chor des Lebens verabschiedet und singt nur noch allein.“

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„Ihr habt euch aus dem Chor des Lebens verabschiedet und singt nur noch allein.“

Allein dieses Zitat ist mir beim Lesen besonders im Gedächtnis geblieben. Ich hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, in einem Kinderbuch auf so einen starken Satz zu stoßen. Für mich lässt er sich auch auf unseren heutigen Umgang mit der Natur übertragen und hat der Geschichte noch einmal mehr Tiefe verliehen.

Zunächst einmal hat mir das Cover richtig gut gefallen. Es erinnert mich an Kinderbücher, die vor zehn oder fünfzehn Jahren erschienen sind. Auch die Illustrationen und die Darstellung von Emma haben genau diesen Charme, was ich wirklich schön fand.

Besonders überzeugt hat mich aber die Handlung. Emmas Begegnung mit den Feen und ihre unterschiedlichen Sichtweisen fand ich unglaublich interessant. Fast wie ein Reverse Gullivers Reisen. Vor allem die Kreativität der Feen hat mir gefallen. Wie sie mit Disteln, Löwenzahn, Walnüssen und vielen anderen Pflanzen verbunden sind, war interessant umgesetzt und illustriert.

Insgesamt ist Emma glaubt nicht an Feen ein wunderschönes Kinderbuch mit einer fantasievollen Geschichte, tollen Illustrationen und einer Botschaft, die auch Erwachsene zum Nachdenken anregen kann. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen.