Klein, aber wild
Elf Jahre alt, wenig Geduld für Zauberei, dafür jede Menge für Schnecken, Brennnesseln und den verwilderten Park um die Ecke: So tickt Emma, die Heldin von Cornelia Funkes neuestem Kinderbuch. Sie ist keine, die an Feen glaubt; bis sie einem merkwürdigen Insekt in ein Brombeerdickicht folgt und sich plötzlich auf Mausgröße geschrumpft wiederfindet. Über ihr flattern Wesen mit Flügeln, und die sind alles andere als begeistert davon, dass ein Mensch ihre verborgene Welt entdeckt hat. Manche würden Emma am liebsten den Füchsen überlassen. Nur die Distel-, die Löwenzahn- und die kleine Glockenblumenfee riskieren etwas und helfen ihr.
Was mir daran gefällt: Funke macht aus dem klassischen „Kind schrumpft und erlebt Abenteuer“-Motiv keine reine Verkleinerungsspielerei, sondern eine Geschichte über das genaue Hinsehen. Emma entdeckt eine Welt in Gräsern und Blüten, die eigentlich die ganze Zeit direkt vor der Haustür lag, man hat sie nur übersehen. Und ganz nebenbei wird klar: Staunen ist nicht harmlos, wenn daraus Verantwortung erwächst. Das klingt größer, als es sich beim Lesen anfühlt, denn die Geschichte bleibt konsequent aus Emmas Perspektive erzählt, mit ihrem trockenen Humor und ihrer Sturheit, nicht einfach alles zu glauben, was man ihr erzählt.
Für Kinder ist das ein Volltreffer: viel Naturbeobachtung, ein bisschen Gefahr, aber nichts, was einen nachts wachhält, dazu Feen, die keine rosa Glitzerwesen sind, sondern eigenwillige, manchmal ziemlich ruppige Gestalten mit eigener Agenda. Wer schon mal mit seinem Kind Käfer im Garten gesucht hat, wird hier viel Wiedererkennbares finden, nur eben mit Flügelschlag und Feenkönigreich obendrauf. Ich würde das Buch etwa ab 7 empfehlen.
Für alle, die lieber draußen als drinnen sind und sich gerne fragen lassen, was wohl direkt neben dem Gartenweg noch so passiert, wenn keiner hinschaut.
Was mir daran gefällt: Funke macht aus dem klassischen „Kind schrumpft und erlebt Abenteuer“-Motiv keine reine Verkleinerungsspielerei, sondern eine Geschichte über das genaue Hinsehen. Emma entdeckt eine Welt in Gräsern und Blüten, die eigentlich die ganze Zeit direkt vor der Haustür lag, man hat sie nur übersehen. Und ganz nebenbei wird klar: Staunen ist nicht harmlos, wenn daraus Verantwortung erwächst. Das klingt größer, als es sich beim Lesen anfühlt, denn die Geschichte bleibt konsequent aus Emmas Perspektive erzählt, mit ihrem trockenen Humor und ihrer Sturheit, nicht einfach alles zu glauben, was man ihr erzählt.
Für Kinder ist das ein Volltreffer: viel Naturbeobachtung, ein bisschen Gefahr, aber nichts, was einen nachts wachhält, dazu Feen, die keine rosa Glitzerwesen sind, sondern eigenwillige, manchmal ziemlich ruppige Gestalten mit eigener Agenda. Wer schon mal mit seinem Kind Käfer im Garten gesucht hat, wird hier viel Wiedererkennbares finden, nur eben mit Flügelschlag und Feenkönigreich obendrauf. Ich würde das Buch etwa ab 7 empfehlen.
Für alle, die lieber draußen als drinnen sind und sich gerne fragen lassen, was wohl direkt neben dem Gartenweg noch so passiert, wenn keiner hinschaut.