Klein und mitten drin

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elerina Avatar

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Um die Ecke in Emmas Garten liegt verborgen ein magisches, grünes Königreich mit allerlei Feengeschöpfen und sprechenden Pflanzen und Tieren, die sogar Gedanken lesen können. Als sie unbemerkt die Grenze überschreitet, wird sie von einer Fee gestochen und schrumpft auf Mausgröße. Die meisten Feen und Pflanzen sind ihr bzw. allen Menschen nicht wohlgesonnen, nur drei Samenfeen entschließen sich zu helfen (weil ihnen in der Vergangenheit auch geholfen wurde). Eine Lösung muss her, damit Emma ihre normale Größe zurückbekommt, Hilfe aus der Umgebung erhält sie nur sehr widerwillig.
Emma selbst ist hin- und hergerissen: Sie will zwar nicht klein und hilflos sein, ist aber ziemlich fasziniert von dieser neuen Welt. Leider kommt sie wenig zum Einsatz. Sie hört zu, macht mit und lässt sich eher mittreiben.
Die Feen sind keine klassischen Feen im engeren Sinne (nette, fröhliche, glitzernde, hilfsbereite Wesen), sondern halb Tier, halb Pflanze, mit Flügeln und dazu schlecht gelaunt und zornig. Das „grüne Königreich” mit seiner Idee, dass Feen aus Blumen geboren werden, für mehr Pflanzen sorgen und Saatgut sammeln, ist eine interessante Idee. Ich fand allerdings diese Welt eher kurz gehalten, das hätte man gerne noch ausbauen können.
Natürlich kommt auch die Botschaft an, dass der Mensch die Natur negativ beeinflusst.
Leider haben mir die Illustrationen nicht gefallen. Auch der Titel passt für mich nicht ganz zur eigentlichen Geschichte.