Märchenhaft und spannend
Emma ist elf Jahre alt und mag alles, was nicht von Menschen gemacht war. Was damit gemeint ist, wird schnell klar: Emma ist gerne in der Natur, interessiert sich für Tiere wie für Pflanzen. Und so geht sie an diesem regnerischen Apriltag nach draußen, durch den Garten in den verwilderten Park dahinter. Auf dem Weg bringt sie rasch ein paar Schnecken in Sicherheit, verhakt sich in einigen Brombeerranken und wird bei ihrem Weg durch das Gestrüpp von einem kleinen Tier ähnlich einer Libelle gestochen. Und auf einmal ist auch sie sehr klein und in einer völlig anderen Welt. Die libellenartigen Tiere um sie herum sind furchterregend und feindselig. Emma versteht plötzlich, was sie sagen. Es sind Feen! Eine Diestelsaatfee ist ihr nicht gut gesonnen, doch andere Feen helfen Emma schließlich. Sie erfährt von einem ‚Trampler‘, der das grüne Reich bedroht. Auch er war ein Mensch und wurde geschrumpft, allerdings ist es nicht wirklich geglückt und er ist weitaus größer als das Mädchen.
Sehr langsam nähern sich Emma und die Feen einander an, sie erkennen in ihr die Tochter der Frau, die sie einst vor einer Katze gerettet hat. So beschließen sie, ihr zu helfen. Das ist gar nicht so einfach und Emma erlebt viele Abenteuer. Natürlich geht die Geschichte für das Mädchen gut aus, auch der Trampler erhält seine Strafe. Emma lernt viel über die Welt der kleinen Lebewesen, die den Menschen zumeist verborgen bleibt. ‚Dem grünen Königreich geht es nicht gut in eurer Welt‘ – das sagt die Fee Cardo zu Emma. Und Emma weiß, wie Recht sie hat! Sie wird in Zukunft noch achtsamer mit der Natur umgehen als bisher schon.
Cornelia Funke erzählt ein Öko-Märchen mit vielen fantasievollen Figuren und einer gehörigen Portion Spannung. Zum Anfang des Buches sind die verschiedenen Feen durchaus bedrohlich, wütend auf Emma, da sie ein Mensch ist. Daher und wegen der verwirrenden Details ist das Buch wie vorgeschlagen erst ab 7 Jahren empfehlenswert.
Die Illustrationen sind in Schwarz-Weiß gehalten, sehr detailliert ausgearbeitet und auf die Erzählsituationen bezogen. Auch hier wird das Bedrohliche an Emmas Situation umgesetzt, die Feen haben nicht den Niedlichkeitsfaktor, den man vom Titel her erwarten könnte. Schöner wären farbige Bilder wie auf den Umschlagseiten.
Sehr langsam nähern sich Emma und die Feen einander an, sie erkennen in ihr die Tochter der Frau, die sie einst vor einer Katze gerettet hat. So beschließen sie, ihr zu helfen. Das ist gar nicht so einfach und Emma erlebt viele Abenteuer. Natürlich geht die Geschichte für das Mädchen gut aus, auch der Trampler erhält seine Strafe. Emma lernt viel über die Welt der kleinen Lebewesen, die den Menschen zumeist verborgen bleibt. ‚Dem grünen Königreich geht es nicht gut in eurer Welt‘ – das sagt die Fee Cardo zu Emma. Und Emma weiß, wie Recht sie hat! Sie wird in Zukunft noch achtsamer mit der Natur umgehen als bisher schon.
Cornelia Funke erzählt ein Öko-Märchen mit vielen fantasievollen Figuren und einer gehörigen Portion Spannung. Zum Anfang des Buches sind die verschiedenen Feen durchaus bedrohlich, wütend auf Emma, da sie ein Mensch ist. Daher und wegen der verwirrenden Details ist das Buch wie vorgeschlagen erst ab 7 Jahren empfehlenswert.
Die Illustrationen sind in Schwarz-Weiß gehalten, sehr detailliert ausgearbeitet und auf die Erzählsituationen bezogen. Auch hier wird das Bedrohliche an Emmas Situation umgesetzt, die Feen haben nicht den Niedlichkeitsfaktor, den man vom Titel her erwarten könnte. Schöner wären farbige Bilder wie auf den Umschlagseiten.