Magisches Naturabenteuer mit einer ungewöhnlichen Feenwelt

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Cornelia Funke entführt junge Leserinnen und Leser mit Emma glaubt nicht an Feen in eine fantasievolle Geschichte, die Naturverbundenheit und Abenteuer auf gelungene Weise verbindet. Emma verbringt ihre Freizeit am liebsten draußen und entdeckt bei einem Ausflug in einen verwilderten Park eine geheimnisvolle Welt, in der nichts mehr so ist, wie es scheint. Die ungewöhnliche Darstellung der Feen, spannende Wendungen und die sympathische Hauptfigur sorgen dafür, dass man schnell in die Handlung eintaucht.
Die Geschichte ist flüssig erzählt, altersgerecht geschrieben und eignet sich sowohl zum Vorlesen als auch zum Selbstlesen ab etwa sieben Jahren. Ganz nebenbei weckt sie die Neugier auf die Natur und regt dazu an, Pflanzen, Insekten und die eigene Umgebung mit offenen Augen zu entdecken. Dabei vermittelt sie ihre Botschaft über den achtsamen Umgang mit der Natur unaufdringlich und mit viel Fantasie.
Auch die Gestaltung des Buches überzeugt mit zahlreichen liebevollen Illustrationen, die die Geschichte stimmungsvoll begleiten. Besonders die farbigen Bilder am Anfang und Ende des Buches sind ein Blickfang. Etwas mehr Farbe oder mehr Illustrationen im gesamten Buch hätten den Zauber der Geschichte jedoch noch stärker unterstrichen. Insgesamt ist Emma glaubt nicht an Feen ein warmherziges, spannendes Kinderbuch, das mit einer originellen Idee, einer gelungenen Atmosphäre und viel Entdeckungslust begeistert und Lust auf weitere Abenteuer mit Emma macht.