Zu sehr in der US-amerikanischen Gesellschaft verankert

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alexandros Avatar

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Von den "Emotion Hacks" hatte ich mir mehr versprochen, hätte es aber bereits aufgrund des Titels ahnen sollen, dass das nichts für mich ist. Hacks oder auch Tipps und Tricks, um Emotionen in die richtigen Bahnen zu lenken, können an und für sich eine gute Sache sein, allerdings bietet das Buch nichts Neues. Das meiste davon war mir schon bekannt; tendenziell schreibt der Autor Ryan Martin eher an der Oberfläche. Wie er schreibt ist mir darüber hinaus auch noch latent unangenehm. Ich hatte den Eindruck, als würde er sich mehrheitlich an junge Frauen wenden. Auf fast jeder zweiten Seite findet sich eine sinnfreie Fußnote, die auf die eigenen Befindlichkeiten resp. Lebenserfahrungen des Autors abzielen. Diese beschriebenen Erfahrungen, die wohl Nähe mit dem Leser suggerieren sollten, waren mir persönlich so fremd, dass das bei mir eher negativ rüberkam. Da schien mir das stilisierte Smiley auf dem Cover eher zynisch als freundlich zugewandt.

Fazit: Für mich sind die "Emotion Hacks" leider zu oberflächlich, teilweise nicht umsetzbar, meistens bereits bekannt, liefern mir also nichts Neues. Den Schreibstil empfand ich als anbiedernd und latent unangenehm. Hatte mir leider mehr versprochen.