Zwischen Stoffbahnen und alten Gefühlen
„Fäden des Glücks“ hat mich sofort abgeholt. Vielleicht auch, weil ich selbst leidenschaftlich gern nähe und mich in dieser Liebe zu Stoffen, Mustern und kreativen Neuanfängen total wiedergefunden habe. Die Atmosphäre im Gutshaus, die Rückkehr in die Vergangenheit und dieses zarte Wiederaufflammen alter Gefühle – das war einfach schön zu lesen. Für mich ist es eine ruhige, warme Geschichte über zweite Chancen, alte Wunden und den Mut, noch einmal neu anzufangen. Und ganz ehrlich: Ein Roman, in dem eine Nähmaschine eine Rolle spielt, kann bei mir eigentlich nur ins Herz treffen.