Das alte Gutshaus
Seit Jahren war Karla nicht mehr in Lüttenbü. Nach jenem letzten Sommer dort haben sich ihre Eltern scheiden lassen. Karlas Vater an ein Jobangebot an der Columbia angenommen und Karla ist mit ihrer Mutter in Deutschland geblieben. Karla hat BWL studiert, weil sie eine sichere Grundlage haben wollte. Nun wohnt sie in Frankfurt am Mein und hat einen sicheren Job. Nun hat sie einen kapitalen Bock geschossen und ist draußen. Und dann hat sie auch noch eine Zahlungsaufforderung über Grundsteuer im Postkasten, dabei hat sie kein …. Moment mal, ihr verstorbener Vater hat ihr doch das Haus in Lüttenbü vermacht.
Der Tod eines Elternteils ist immer ein einschneidendes Ereignis, selbst wenn der Kontakt beinahe abgerissen war. Leider haben die Eltern nie zu einem entspannten Umgang gefunden. Warum ihr Vater das Haus, dass ihnen nicht viel Glück gebracht hat, nicht einfach verkauft hat, hat Karla nie so richtig verstanden. Nun fällt ihr die Aufgabe zu und sie macht sich auf den Weg in die alte Ferienheimat, in der sie sich immer so wohl gefühlt hat. Dieses heimelige Gefühl stellt sich sofort wieder ein als Karla ankommt. Je mehr sie das Haus verkaufsfertig herrichtet, desto mehr Zweifel kommen ihr. Und dann trifft sie auch noch ihre Ferienliebe Rasmus wieder.
Beim Anblick des Covers kann man verstehen wieso sich Karla in ihrer alten Ferienheimat so wohl fühlt. Die alte Nähmaschine schein während der ganzen Zeit auf sie gewartet zu haben. Und die schönen Farben erinnern an Frühling.
Dennoch spürt man schnell, dass Karla den abrupten Abschied von damals noch nicht ganz verarbeitet hat. Man hofft, dass da noch eine Aufarbeitung möglich ist. Und die romantischen Momente zwischen ihr und Rasmus prickeln so schön. Das es über die Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern einiges zu lernen gibt, erfährt man in einem fesselnden Nebenstrang. Manchmal hat man den Eindruck, dass einige Worte zu häufig benutzt werden. Das ist zum Glück nur ein flüchtiger Moment. Schön ist es zu lesen, wie Karla genau genommen durch das alte Haus wieder zu Lebensfreude findet. Die liebenswerten Dorfbewohner tragen ein Übriges zum Lesevergnügen bei. Dann bliebt nur noch zu hoffen, dass Karla und Rasmus noch eine bessere Chance erhalten als in ihrer Jugend. Ein schöner Roman mit mehr Tiefe als man auf den ersten Blick annehmen könnte.
Der Tod eines Elternteils ist immer ein einschneidendes Ereignis, selbst wenn der Kontakt beinahe abgerissen war. Leider haben die Eltern nie zu einem entspannten Umgang gefunden. Warum ihr Vater das Haus, dass ihnen nicht viel Glück gebracht hat, nicht einfach verkauft hat, hat Karla nie so richtig verstanden. Nun fällt ihr die Aufgabe zu und sie macht sich auf den Weg in die alte Ferienheimat, in der sie sich immer so wohl gefühlt hat. Dieses heimelige Gefühl stellt sich sofort wieder ein als Karla ankommt. Je mehr sie das Haus verkaufsfertig herrichtet, desto mehr Zweifel kommen ihr. Und dann trifft sie auch noch ihre Ferienliebe Rasmus wieder.
Beim Anblick des Covers kann man verstehen wieso sich Karla in ihrer alten Ferienheimat so wohl fühlt. Die alte Nähmaschine schein während der ganzen Zeit auf sie gewartet zu haben. Und die schönen Farben erinnern an Frühling.
Dennoch spürt man schnell, dass Karla den abrupten Abschied von damals noch nicht ganz verarbeitet hat. Man hofft, dass da noch eine Aufarbeitung möglich ist. Und die romantischen Momente zwischen ihr und Rasmus prickeln so schön. Das es über die Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern einiges zu lernen gibt, erfährt man in einem fesselnden Nebenstrang. Manchmal hat man den Eindruck, dass einige Worte zu häufig benutzt werden. Das ist zum Glück nur ein flüchtiger Moment. Schön ist es zu lesen, wie Karla genau genommen durch das alte Haus wieder zu Lebensfreude findet. Die liebenswerten Dorfbewohner tragen ein Übriges zum Lesevergnügen bei. Dann bliebt nur noch zu hoffen, dass Karla und Rasmus noch eine bessere Chance erhalten als in ihrer Jugend. Ein schöner Roman mit mehr Tiefe als man auf den ersten Blick annehmen könnte.