Fäden des Glücks
Karla verliert durch eine Unachtsamkeit ihren Job als Unternehmensberaterin. Als würde das nicht reichen, erhält sie Post vom Finanzamt. Für das alte Familien-Urlaubsdomizil in Mecklenburg-Vorpommern stehen Steuern an, für die es aber ein Gutachten braucht. Da Karla dies nicht von Frankfurt aus regeln kann, reist sie nach Mecklenburg-Vorpommern, nach 13 Jahren zum ersten Mal. Das alte Gutshaus befindet sich in einem nicht besonders gutem Zustand und Karla`s Plan ist, es zu entrümpeln und zu renovieren, um es schnellstmöglichst zu verkaufen.
Womit sie nicht rechnet, ist die Tatsache, dass sich Erinnerungen und alte Sehnsüchte nicht einfach entsorgen lassen.
Karla erscheint zunächst als eine rational denkende und strukturierte Frau. Im Laufe der Geschichte setzt sie sich mit ihren Erinnerungen und Wünschen auseinander, ein Wandel ist spürbar.
Die Hauptprotagonisten haben mir gut gefallen, das Aufeinandertreffen der verschiedenen Personen und ihre Verknüpfungen aus der Vergangenheit, als auch die weiteren Handlungen waren gut herausgearbeitet.
Besonders gefallen hat mir die geschichtliche Vergangenheit des alten Gutshauses. Leider wurde diese nur kurz thematisiert. Im Anhang geht die Autorin gut recherchiert nochmal darauf ein. Schade, dass sie das Thema nicht intensiver in die Romanhandlung eingebracht hat.
Stellenweise gab es Längen in der Handlung, bei denen ich mich überwinden musste, weiterzulesen.
Desweiteren macht es für mich keinen Sinn, Kapitel, in denen der Handlungsstrang weiterläuft, am selben Tag, mit der selben Person, zu unterteilen, um mehr Kapitel zu schaffen. So folgen Kapitel mit der gleichen Überschrift aufeinander, was für mich unlogisch und störend war.
Karla zu begleiten, während der Renovierungsarbeiten, beim Wiederentdecken
alter Hobbies und der Verarbeitung alter Erinnerungen, war nett.
Allerdings konnte mich der Schreibstil nicht wirklich mitreißen.
3 von 5 Punkten
Womit sie nicht rechnet, ist die Tatsache, dass sich Erinnerungen und alte Sehnsüchte nicht einfach entsorgen lassen.
Karla erscheint zunächst als eine rational denkende und strukturierte Frau. Im Laufe der Geschichte setzt sie sich mit ihren Erinnerungen und Wünschen auseinander, ein Wandel ist spürbar.
Die Hauptprotagonisten haben mir gut gefallen, das Aufeinandertreffen der verschiedenen Personen und ihre Verknüpfungen aus der Vergangenheit, als auch die weiteren Handlungen waren gut herausgearbeitet.
Besonders gefallen hat mir die geschichtliche Vergangenheit des alten Gutshauses. Leider wurde diese nur kurz thematisiert. Im Anhang geht die Autorin gut recherchiert nochmal darauf ein. Schade, dass sie das Thema nicht intensiver in die Romanhandlung eingebracht hat.
Stellenweise gab es Längen in der Handlung, bei denen ich mich überwinden musste, weiterzulesen.
Desweiteren macht es für mich keinen Sinn, Kapitel, in denen der Handlungsstrang weiterläuft, am selben Tag, mit der selben Person, zu unterteilen, um mehr Kapitel zu schaffen. So folgen Kapitel mit der gleichen Überschrift aufeinander, was für mich unlogisch und störend war.
Karla zu begleiten, während der Renovierungsarbeiten, beim Wiederentdecken
alter Hobbies und der Verarbeitung alter Erinnerungen, war nett.
Allerdings konnte mich der Schreibstil nicht wirklich mitreißen.
3 von 5 Punkten