Glück in kleinen Schritten

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reginalorenz Avatar

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Ich habe Fäden des Glücks von Marit Warncke wirklich gerne gelesen. Schon auf den ersten Seiten hat mich die Geschichte über Karla, die nach Jahren zurück in ihre Heimatstadt kommt, gefesselt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, weil sie manchmal unsicher und müde wirkt, aber gleichzeitig so sehr nach Ruhe, Geborgenheit und echten Verbindungen sucht. Während ich gelesen habe, habe ich richtig gespürt, wie sie alte Erinnerungen und Freundschaften wiederentdeckt und langsam wieder Mut fasst, neue Wege zu gehen.

Mir hat besonders gefallen, wie lebendig die Autorin die kleine norddeutsche Stadt beschreibt. Ich hatte das Gefühl, selbst dort zu sein, die alten Straßen zu sehen und die Atmosphäre des Gutshauses zu spüren. Die Szenen, in denen Karla näht oder die Geheimnisse des Hauses entdeckt, haben mir besonders gut gefallen – ich konnte richtig mitfiebern und habe oft überlegt, wie ich selbst gehandelt hätte.

Für mich zeigt das Buch, dass Glück oft in den kleinen Momenten und Begegnungen steckt. Ich habe beim Lesen gelacht, war manchmal nachdenklich und habe mich insgesamt richtig wohl gefühlt.