uter, zeitgeschichtlich interessanter Roman
Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg spielt im Mai 1953 in Halle an der Saale und nimmt auch die Ereignisse rund um den Volksaufstand vom 17. Juni in den Blick.
Im Mittelpunkt steht die 16-jährige Tilla, die nach dem Krieg mit ihrem Vater zusammenlebt. Er arbeitet für die Stasi und über vieles kann Tilla mit ihm nicht sprechen. Sie freundet sich mit Roman und vor allem mit Rena an, einer jungen Frau, die deutlich freier denkt und Tilla damit beeindruckt.
Durch Tillas Perspektive bekommt man einen Einblick in das Leben in der DDR dieser Zeit: die Angst davor, etwas Falsches zu sagen, das Misstrauen untereinander und die Sorge vor staatlichen Konsequenzen. Gleichzeitig beginnt Tilla, ihre eigene Vorstellung vom Sozialismus zu hinterfragen. Was zunächst nach einer gerechten Gesellschaft klingt, bekommt durch das, was sie erlebt und über ihren Vater erfährt, immer mehr Risse.
Als Rena plötzlich verschwindet, macht Tilla sich auf die Suche nach ihr. Dabei wird sie nicht plötzlich zur großen Widerstandskämpferin, sondern entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem mutigeren Mädchen. Genau das fand ich glaubwürdig und gut erzählt.
Für mich war der Roman vor allem deshalb interessant, weil ich über diese Zeit und die DDR tatsächlich noch einiges nachschlagen musste. Vieles davon war mir so nicht bekannt. Gleichzeitig schafft es die Autorin, Geschichte nicht einfach zu erklären, sondern sie durch Tillas Erlebnisse und ihre Entwicklung erfahrbar zu machen.
Ein guter, zeitgeschichtlich interessanter Roman, der mir einen Einblick in eine Zeit gegeben hat, über die ich bisher zu wenig wusste.
Im Mittelpunkt steht die 16-jährige Tilla, die nach dem Krieg mit ihrem Vater zusammenlebt. Er arbeitet für die Stasi und über vieles kann Tilla mit ihm nicht sprechen. Sie freundet sich mit Roman und vor allem mit Rena an, einer jungen Frau, die deutlich freier denkt und Tilla damit beeindruckt.
Durch Tillas Perspektive bekommt man einen Einblick in das Leben in der DDR dieser Zeit: die Angst davor, etwas Falsches zu sagen, das Misstrauen untereinander und die Sorge vor staatlichen Konsequenzen. Gleichzeitig beginnt Tilla, ihre eigene Vorstellung vom Sozialismus zu hinterfragen. Was zunächst nach einer gerechten Gesellschaft klingt, bekommt durch das, was sie erlebt und über ihren Vater erfährt, immer mehr Risse.
Als Rena plötzlich verschwindet, macht Tilla sich auf die Suche nach ihr. Dabei wird sie nicht plötzlich zur großen Widerstandskämpferin, sondern entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem mutigeren Mädchen. Genau das fand ich glaubwürdig und gut erzählt.
Für mich war der Roman vor allem deshalb interessant, weil ich über diese Zeit und die DDR tatsächlich noch einiges nachschlagen musste. Vieles davon war mir so nicht bekannt. Gleichzeitig schafft es die Autorin, Geschichte nicht einfach zu erklären, sondern sie durch Tillas Erlebnisse und ihre Entwicklung erfahrbar zu machen.
Ein guter, zeitgeschichtlich interessanter Roman, der mir einen Einblick in eine Zeit gegeben hat, über die ich bisher zu wenig wusste.