Mehr als nur alte Märchen.
Die Märchen der Brüder Grimm kennt wirklich jedes Kind, aber über die Menschen dahinter weiß man meistens erschreckend wenig. Genau deshalb hat mich die Leseprobe zu dieser Biographie auf Vorablesen angesprochen.
Tilman Spreckelsen gelingt es ab der ersten Seite, die beiden Gelehrten Jacob und Wilhelm aus dem staubigen Image der reinen Märchenerzähler herauszuholen. Die Geschichte wirft uns mitten hinein in eine extrem unruhige Epoche voller politischer Umbrüche, Kriege und technischer Innovationen. Es ist unheimlich faszinierend zu sehen, in was für einem riesigen Netzwerk aus bekannten Persönlichkeiten wie Goethe oder Heine sich das Brüderpaar damals bewegte.
Der Autor beschreibt das historische Geschehen erfreulich lebendig, nahbar und überhaupt nicht wie in einem trockenen Geschichtsbuch.
Der kluge, flüssige Schreibstil erzeugt eine tolle Atmosphäre und lässt sich richtig gut weglesen. Die eingestreuten Schwarz-Weiß-Abbildungen und Zeichnungen im Text lockern das Ganze optisch wunderbar auf. Gut gefällt mir, dass hier auch ein Schlaglicht auf die anderen Geschwister der Großfamilie geworfen wird. Beim Lesen spürt man förmlich die Neugier und den unbändigen Wissensdurst, den diese Männer damals angetrieben haben.
Für mich ist dieses Buch eine perfekte Mischung aus Literaturgeschichte, packender Biographie und spannender Zeitreise. Es zeigt eindrucksvoll, wie stark die Grimms die deutsche Sprachwissenschaft geprägt haben, weit abseits von Rotkäppchen oder Schneewittchen.
Nach diesen ersten Seiten bin ich richtig angefixt und möchte unbedingt tiefer in das 19. Jahrhundert eintauchen.
Tilman Spreckelsen gelingt es ab der ersten Seite, die beiden Gelehrten Jacob und Wilhelm aus dem staubigen Image der reinen Märchenerzähler herauszuholen. Die Geschichte wirft uns mitten hinein in eine extrem unruhige Epoche voller politischer Umbrüche, Kriege und technischer Innovationen. Es ist unheimlich faszinierend zu sehen, in was für einem riesigen Netzwerk aus bekannten Persönlichkeiten wie Goethe oder Heine sich das Brüderpaar damals bewegte.
Der Autor beschreibt das historische Geschehen erfreulich lebendig, nahbar und überhaupt nicht wie in einem trockenen Geschichtsbuch.
Der kluge, flüssige Schreibstil erzeugt eine tolle Atmosphäre und lässt sich richtig gut weglesen. Die eingestreuten Schwarz-Weiß-Abbildungen und Zeichnungen im Text lockern das Ganze optisch wunderbar auf. Gut gefällt mir, dass hier auch ein Schlaglicht auf die anderen Geschwister der Großfamilie geworfen wird. Beim Lesen spürt man förmlich die Neugier und den unbändigen Wissensdurst, den diese Männer damals angetrieben haben.
Für mich ist dieses Buch eine perfekte Mischung aus Literaturgeschichte, packender Biographie und spannender Zeitreise. Es zeigt eindrucksvoll, wie stark die Grimms die deutsche Sprachwissenschaft geprägt haben, weit abseits von Rotkäppchen oder Schneewittchen.
Nach diesen ersten Seiten bin ich richtig angefixt und möchte unbedingt tiefer in das 19. Jahrhundert eintauchen.