ein Kriminalfall im viktorianischen London
London 1889, Jack the Ripper treibt sein Unwesen – und gleichzeitig wird ein kopfloser Frauenkörper in der Themse gefunden. Ein Fall, der tatsächlich so oder zumindest sehr ähnlich hätte passieren können.
Denn die sogenannten Thames-Torso-Morde sind historisch belegt: Zwischen 1887 und 1889 wurden in London die zerstückelten Leichen von vier Frauen in oder nahe der Themse gefunden. Diese reale Verbindung gibt der Geschichte für mich noch einmal eine ganz besondere Brisanz.
Mit Irene Adams und Will Berger musste ich zunächst warm werden. Ich kannte den ersten Band nicht und hatte auch den Klappentext nicht gelesen, weshalb ich etwas überrascht war, wer hier eigentlich ermittelt. Ein klassischer Inspektor ist es jedenfalls nicht: Die Ermittlungen werden unter anderem von einem Leibwächter eines ehemaligen preußischen Hauptmanns und einer Begleitdame aus höheren Kreisen vorangetrieben.
Daran musste ich mich erst gewöhnen, mochte dann aber gerade deren Scharfsinn sehr gerne. Überhaupt hat mir das historische Setting richtig gut gefallen. Andere Gepflogenheiten, andere Möglichkeiten und eine Ermittlungsarbeit ohne moderne Technik machen die Geschichte kurzweilig und geben ihr einen ganz eigenen Charme.
Dazu bleibt lange offen, wer als Täter infrage kommt. Die Ermittlungen wirken dabei angenehm bodenständig und nicht wie kriminalistisches Hexenwerk. Für mich hatte das stellenweise fast etwas von einem alten Scotland-Yard-Film – inklusive eines kleinen nostalgischen Mister X-Gefühls.
Düster ist die Geschichte durchaus, aber nicht unnötig blutig oder brutal. Gerade diese Mischung aus historischem Kriminalfall, Atmosphäre und klassischer Ermittlungsarbeit hat mir gut gefallen.
Ein gelungener historischer Thriller, bei dem ich mich nach anfänglicher Eingewöhnung sehr gerne auf die beiden Ermittler eingelassen habe.
Denn die sogenannten Thames-Torso-Morde sind historisch belegt: Zwischen 1887 und 1889 wurden in London die zerstückelten Leichen von vier Frauen in oder nahe der Themse gefunden. Diese reale Verbindung gibt der Geschichte für mich noch einmal eine ganz besondere Brisanz.
Mit Irene Adams und Will Berger musste ich zunächst warm werden. Ich kannte den ersten Band nicht und hatte auch den Klappentext nicht gelesen, weshalb ich etwas überrascht war, wer hier eigentlich ermittelt. Ein klassischer Inspektor ist es jedenfalls nicht: Die Ermittlungen werden unter anderem von einem Leibwächter eines ehemaligen preußischen Hauptmanns und einer Begleitdame aus höheren Kreisen vorangetrieben.
Daran musste ich mich erst gewöhnen, mochte dann aber gerade deren Scharfsinn sehr gerne. Überhaupt hat mir das historische Setting richtig gut gefallen. Andere Gepflogenheiten, andere Möglichkeiten und eine Ermittlungsarbeit ohne moderne Technik machen die Geschichte kurzweilig und geben ihr einen ganz eigenen Charme.
Dazu bleibt lange offen, wer als Täter infrage kommt. Die Ermittlungen wirken dabei angenehm bodenständig und nicht wie kriminalistisches Hexenwerk. Für mich hatte das stellenweise fast etwas von einem alten Scotland-Yard-Film – inklusive eines kleinen nostalgischen Mister X-Gefühls.
Düster ist die Geschichte durchaus, aber nicht unnötig blutig oder brutal. Gerade diese Mischung aus historischem Kriminalfall, Atmosphäre und klassischer Ermittlungsarbeit hat mir gut gefallen.
Ein gelungener historischer Thriller, bei dem ich mich nach anfänglicher Eingewöhnung sehr gerne auf die beiden Ermittler eingelassen habe.