Fünf Freunde - Eine Suche
Koray möchte endlich eine Antwort auf die wohl größte Frage seines Lebens - wer ist sein Vater? Seine Mutter schweigt wie gewohnt, doch Koray möchte Gewissheit und finanzielle Stabilität. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er sich auf die Suche und begegnet dabei Marc, der etwas ganz Neues in ihm auslöst.
Frei - Bester Anfang ist eine Coming-of-Age-Story von Sarah Welk für Jugendliche ab 12 Jahren und ist der dritte Band der Reihe, kann jedoch auch unabhängig von seinen Vorgängern gelesen werden. Dieses Mal nehmen wir die Sicht von Koray ein, der mit seiner Mutter wieder zurück in Rottloch bei seiner Oma ist, nachdem die Influencer-Karriere seiner Mutter Knall auf Fall gescheitert ist. Dieses Scheitern war für mich ein kleiner Knackpunkt, denn sonderlich realistisch ist er nicht. Ein gehackter Account ist für eine große Influencerin sicherlich problematisch, allerdings hat sie auch schnell einen großen Teil ihrer Community wieder an Bord, davon konnte man hier nicht sprechen. Außerdem ärgern mich Fehler, wenn man Dinge aus dem ‚wahren Leben‘ einbaut, wer bei ‚Wer wird Millionär?‘ die falsche Antwort auf die 200€-Frage einloggt, der geht am Ende nicht mit 200€ nach Hause.
Ausgesprochen gut gefallen hat mir jedoch das Innenleben Korays, der unglaublich reflektiert und gegenüber seiner Mutter extrem reif ist. Die Beziehung der beiden hat mich einige Nerven gekostet, weil der 15-jährige ständig den reiferen Part eingenommen hat und die Chiara von Arken/Karin Ark einfach unfassbar unselbstständig ist. Außerdem gefiel mir die sich anbahnende Beziehung zu Marc gut und auch wie Karin an dieser Stelle reagiert hat. Die Clique hat mir ganz gut gefallen, nur Nico fiel an einigen Stellen doch etwas ab.
Was mich erneut gestört hat, war die häufige Verwendung von „der/die“ anstatt „er/sie“, generell ist das Buch sprachlich eher in einer Sprache verfasst, die sich vermutlich als typisch Jugendlich verorten lässt und in diesem Ausmaß dann doch nicht authentisch wirkt. Aus diesen Gründen ist der Band für mich leider schwächer als der Erste, auch wenn mir vor allem Korays Innenwelt, sein Charakter und der Humor gut gefallen haben, dennoch gab es auch einige Kritikpunkte.
Frei - Bester Anfang ist eine Coming-of-Age-Story von Sarah Welk für Jugendliche ab 12 Jahren und ist der dritte Band der Reihe, kann jedoch auch unabhängig von seinen Vorgängern gelesen werden. Dieses Mal nehmen wir die Sicht von Koray ein, der mit seiner Mutter wieder zurück in Rottloch bei seiner Oma ist, nachdem die Influencer-Karriere seiner Mutter Knall auf Fall gescheitert ist. Dieses Scheitern war für mich ein kleiner Knackpunkt, denn sonderlich realistisch ist er nicht. Ein gehackter Account ist für eine große Influencerin sicherlich problematisch, allerdings hat sie auch schnell einen großen Teil ihrer Community wieder an Bord, davon konnte man hier nicht sprechen. Außerdem ärgern mich Fehler, wenn man Dinge aus dem ‚wahren Leben‘ einbaut, wer bei ‚Wer wird Millionär?‘ die falsche Antwort auf die 200€-Frage einloggt, der geht am Ende nicht mit 200€ nach Hause.
Ausgesprochen gut gefallen hat mir jedoch das Innenleben Korays, der unglaublich reflektiert und gegenüber seiner Mutter extrem reif ist. Die Beziehung der beiden hat mich einige Nerven gekostet, weil der 15-jährige ständig den reiferen Part eingenommen hat und die Chiara von Arken/Karin Ark einfach unfassbar unselbstständig ist. Außerdem gefiel mir die sich anbahnende Beziehung zu Marc gut und auch wie Karin an dieser Stelle reagiert hat. Die Clique hat mir ganz gut gefallen, nur Nico fiel an einigen Stellen doch etwas ab.
Was mich erneut gestört hat, war die häufige Verwendung von „der/die“ anstatt „er/sie“, generell ist das Buch sprachlich eher in einer Sprache verfasst, die sich vermutlich als typisch Jugendlich verorten lässt und in diesem Ausmaß dann doch nicht authentisch wirkt. Aus diesen Gründen ist der Band für mich leider schwächer als der Erste, auch wenn mir vor allem Korays Innenwelt, sein Charakter und der Humor gut gefallen haben, dennoch gab es auch einige Kritikpunkte.