Natur, Familie: Zart
Schon auf den ersten Seiten hat mich der Schreibstil gepackt. Die Autorin beschreibt das Fischadlerpaar und das Leben auf Martha's Vineyard mit einer solchen Zärtlichkeit und Genauigkeit, dass ich das Nest auf dem Mast, den Wind vom Meer und die Kälte des ersten Pandemiefrühlings förmlich spüren konnte. Gerade weil die Sprache so klar und unaufgeregt bleibt, wirkt der Bruch am Ende der Probe umso stärker. Aus dem behüteten Familienbild wird binnen weniger Zeilen ein Boden, der wegbricht, und ich saß plötzlich genauso fassungslos da wie die Erzählerin selbst.
Diese Verbindung aus Naturbeobachtung, Familienalltag im Lockdown und der leisen, fast beiläufigen Erschütterung durch den Anruf hat mich sofort gefangen genommen. Ich wollte am Ende der Leseprobe unbedingt wissen, wie es weitergeht, wie sie diesen Moment verarbeitet und was aus dieser Ehe wird. Leseprobe und Klappentext machen zusammen große Lust auf mehr.
Diese Verbindung aus Naturbeobachtung, Familienalltag im Lockdown und der leisen, fast beiläufigen Erschütterung durch den Anruf hat mich sofort gefangen genommen. Ich wollte am Ende der Leseprobe unbedingt wissen, wie es weitergeht, wie sie diesen Moment verarbeitet und was aus dieser Ehe wird. Leseprobe und Klappentext machen zusammen große Lust auf mehr.