Wenn der Mensch neben dir plötzlich ein Fremder ist
Die Leseprobe hat mich sofort gepackt. Burden erzählt ohne Selbstmitleid, aber mit einer Genauigkeit, die wehtut: der Fettfleck auf der Schlafanzughose, die zu dunkel geratenen Teigtaschen, das Weinen hinter verschlossenen Türen, während man den Kindern Normalität vorspielt. Gerade diese kleinen Details machen den Schock so greifbar. Besonders verstörend fand ich die Kälte des Mannes – erst der fürsorgliche Familienvater, der Feuer macht und Whiskey Sours serviert, dann von einem Tag auf den anderen ein Mensch mit eisigem Blick, der Frau, Kinder und Haus einfach nicht mehr will. Der Titel könnte treffender nicht sein.
Dass das alles wirklich passiert ist, macht es umso beklemmender. Man ahnt schon in diesen ersten Seiten, dass hier eine Frau nicht nur eine Trennung verarbeitet, sondern ihr ganzes bisheriges Selbstbild hinterfragen muss. Ich will unbedingt wissen, wie Belle da wieder herausfindet – und was hinter James’ Verwandlung steckt. Klare Leseempfehlung für alle, die ehrliche, unsentimentale Memoirs mögen.
Dass das alles wirklich passiert ist, macht es umso beklemmender. Man ahnt schon in diesen ersten Seiten, dass hier eine Frau nicht nur eine Trennung verarbeitet, sondern ihr ganzes bisheriges Selbstbild hinterfragen muss. Ich will unbedingt wissen, wie Belle da wieder herausfindet – und was hinter James’ Verwandlung steckt. Klare Leseempfehlung für alle, die ehrliche, unsentimentale Memoirs mögen.