Aufarbeitung seelischer Wunden
Belle Burden setzt sich in ihrem Roman ‘Fremde‘ mit ihrem Leben auseinander, welches von jetzt auf gleich völlig aus den Fugen gerät. James, ihr Ehemann, packt seine Sachen als Belle von seiner Affäre mit einer jüngeren Frau erfährt. Es gibt keine Worte der Erklärung. Er reduziert den Kontakt auch zu seinen drei Kindern auf ein erschreckendes Mindestmaß an Kommunikation.
Das alles geschieht in der Anfangszeit der Corona-Pandemie, in jenen Momenten beginnender Isolation der Menschen voneinander. Die Familie bezieht ihr Sommerdomizil auf Martha`s Vineyard, einer Insel im Bundesstaat Massachusetts, um dem New Yorker Leben und der Gefahr einer Ansteckung mit dem tödlichen Virus zu entfliehen. Sie führen ein sehr privilegiertes Leben mit mehr als ausreichenden finanziellen Mitteln. Während James seinen beruflichen Werdegang intensiv verfolgt und voranbringt, widmet sich Belle in jenen zwanzig Ehejahren den Kindern, ihrem Haushalt. Gern überlässt sie die Kontenführungen ihrem Mann. Sie fühlt sich sicher und behütet. Umso schockierender und schmerzlicher trifft sie das abrupte Aus ihrer Beziehung. Sie versucht Erklärungen zu finden, fällt in ein tiefes Loch und kämpft sich mühsam wieder zurück ins Leben.
Es ist eine sehr berührende und gleichzeitig packende Geschichte, die aufarbeitet und nicht verletzen möchte, die ein lebendiges Bild einer Frau zeichnet, die sich mit ihren abgrundtiefen seelischen Verletzungen auseinander zu setzen hat, die das ganze Ausmaß von Zurückweisung, Ausgrenzung aber auch freundschaftliche Verbundenheit zu spüren bekommt. Der Roman beschäftigt sich mit einer Themenvielfalt menschlicher Herausforderungen, einerseits hervorgerufen durch gesellschaftliche Normen mit daraus resultierenden Verhaltensmustern und andererseits den Auswirkungen von persönlich geprägten Erfahrungen. Er stellt sich primär die Frage nach dem Vermögen, den Partner tatsächlich zu erkennen.
Das alles geschieht in der Anfangszeit der Corona-Pandemie, in jenen Momenten beginnender Isolation der Menschen voneinander. Die Familie bezieht ihr Sommerdomizil auf Martha`s Vineyard, einer Insel im Bundesstaat Massachusetts, um dem New Yorker Leben und der Gefahr einer Ansteckung mit dem tödlichen Virus zu entfliehen. Sie führen ein sehr privilegiertes Leben mit mehr als ausreichenden finanziellen Mitteln. Während James seinen beruflichen Werdegang intensiv verfolgt und voranbringt, widmet sich Belle in jenen zwanzig Ehejahren den Kindern, ihrem Haushalt. Gern überlässt sie die Kontenführungen ihrem Mann. Sie fühlt sich sicher und behütet. Umso schockierender und schmerzlicher trifft sie das abrupte Aus ihrer Beziehung. Sie versucht Erklärungen zu finden, fällt in ein tiefes Loch und kämpft sich mühsam wieder zurück ins Leben.
Es ist eine sehr berührende und gleichzeitig packende Geschichte, die aufarbeitet und nicht verletzen möchte, die ein lebendiges Bild einer Frau zeichnet, die sich mit ihren abgrundtiefen seelischen Verletzungen auseinander zu setzen hat, die das ganze Ausmaß von Zurückweisung, Ausgrenzung aber auch freundschaftliche Verbundenheit zu spüren bekommt. Der Roman beschäftigt sich mit einer Themenvielfalt menschlicher Herausforderungen, einerseits hervorgerufen durch gesellschaftliche Normen mit daraus resultierenden Verhaltensmustern und andererseits den Auswirkungen von persönlich geprägten Erfahrungen. Er stellt sich primär die Frage nach dem Vermögen, den Partner tatsächlich zu erkennen.