Interessant und lehrreich
Die Geschichte ihrer zwanzigjährigen Ehe erzählt Elle Burden in ihrem Debütroman „Fremde: Die Geschichte einer Ehe“. Darin spricht die Autorin wie es zu Ehe mit James kam; wie verliebt sie beide waren, unbedingt Kinder haben und ein gemeinsames Leben führen wollten.
James und Elle haben beide in der gleichen Anwaltskanzlei gearbeitet, beide waren Juristen vom Beruf. Sie bekamen drei Kinder, und während Elle in der Rolle der Mutter und Ehefrau aufging, erklomm James mühelos die Karriereleiter.
Die Zeit der Pandemie verbringt die Familie in ihrem Ferienhaus auf Martha`s Vineyard. Dort wurde Elle von einem anonymen Anrufer informiert, dass ihr Mann eine Affäre hätte. James streitet es nicht ab und verlässt endgültig seine Familie.
Sehr nüchtern spricht Elle darüber, sachlich beschreibt sie die Fakten, erzählt über die Reaktionen in der Familie und im Bekanntenkreis. Sie beschuldigt James nicht, im Gegenteil, sie versucht sein Vorgehen mit seiner rebellischen Vergangenheit und der komplizierten Familiengeschichte zu erklären. Auch über ihre prominente, vermögende Familie erzählt sie einiges, sie beklagt sich nicht, Trost und seelische Unterstützung findet sie bei ihren treuen Freundinnen.
Elles Geschichte ist unumstritten lesenswert. Ich bewunderte ihre Entscheidung den guten Beruf aufzugeben und die Rolle der Mutter und Hausfrau zu übernehmen. Auch um die Tage, Jahre der unbeschwerten Liebe und blinder Vertrautheit James gegenüber könnte man sie beneiden. Ebenso um den Weg danach, die Entscheidung nicht Aufzugeben, neue Herausforderungen zu suchen, muss man sie unbedingt bewundern. Alles sehr beeindruckend und womöglich hilfreich.
Doch ihre Geschichte wirft auch viele Fragen auf, die bis zum Schluss unbeantwortet bleiben. Einige etwa in Bezug auf James, über seine Zeit danach.
Das Buch, flüssig geschrieben, ist leicht zu lesen. Die Geschichte selbst ist interessant und lehrreich.
James und Elle haben beide in der gleichen Anwaltskanzlei gearbeitet, beide waren Juristen vom Beruf. Sie bekamen drei Kinder, und während Elle in der Rolle der Mutter und Ehefrau aufging, erklomm James mühelos die Karriereleiter.
Die Zeit der Pandemie verbringt die Familie in ihrem Ferienhaus auf Martha`s Vineyard. Dort wurde Elle von einem anonymen Anrufer informiert, dass ihr Mann eine Affäre hätte. James streitet es nicht ab und verlässt endgültig seine Familie.
Sehr nüchtern spricht Elle darüber, sachlich beschreibt sie die Fakten, erzählt über die Reaktionen in der Familie und im Bekanntenkreis. Sie beschuldigt James nicht, im Gegenteil, sie versucht sein Vorgehen mit seiner rebellischen Vergangenheit und der komplizierten Familiengeschichte zu erklären. Auch über ihre prominente, vermögende Familie erzählt sie einiges, sie beklagt sich nicht, Trost und seelische Unterstützung findet sie bei ihren treuen Freundinnen.
Elles Geschichte ist unumstritten lesenswert. Ich bewunderte ihre Entscheidung den guten Beruf aufzugeben und die Rolle der Mutter und Hausfrau zu übernehmen. Auch um die Tage, Jahre der unbeschwerten Liebe und blinder Vertrautheit James gegenüber könnte man sie beneiden. Ebenso um den Weg danach, die Entscheidung nicht Aufzugeben, neue Herausforderungen zu suchen, muss man sie unbedingt bewundern. Alles sehr beeindruckend und womöglich hilfreich.
Doch ihre Geschichte wirft auch viele Fragen auf, die bis zum Schluss unbeantwortet bleiben. Einige etwa in Bezug auf James, über seine Zeit danach.
Das Buch, flüssig geschrieben, ist leicht zu lesen. Die Geschichte selbst ist interessant und lehrreich.