Wenn aus Vertrautheit plötzlich Fremdheit wird
Dieses Buch hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen. Was zunächst wie die Geschichte einer schmerzhaften Scheidung klingt, ist für mich viel mehr als das Ende einer Ehe. Besonders eindrücklich fand ich, wie ehrlich Belle über ihren Schmerz, ihre Verzweiflung und den Verlust von Sicherheit schreibt.
Mich hat vor allem beschäftigt, wie unterschiedlich die Folgen einer Trennung für die Beteiligten sein können und wie viel Verantwortung plötzlich auf einer Person liegen kann. Auch die Rolle, die traditionelle Familienbilder und die eigenen Entscheidungen innerhalb einer Ehe spielen, fand ich sehr spannend.
Dabei erzählt Belle ihre Geschichte erstaunlich offen, aber ohne ständig mit dem Finger auf andere zu zeigen. Gerade diese Mischung aus persönlicher Verletzlichkeit und sachlicher Betrachtung hat mich sehr angesprochen.
Besonders berührt hat mich Belles Weg zurück zu sich selbst. Aus einer Frau, die zunächst völlig den Boden unter den Füßen verliert, wird nach und nach jemand, der für sich und seine Kinder einsteht und seine eigene Identität wiederfindet.
„Fremde“ ist für mich deshalb ein sehr ehrliches und mutiges Buch über Trennung, Familie, Abhängigkeiten und darüber, was passiert, wenn ein Mensch, den man jahrzehntelang zu kennen glaubte, plötzlich zum Fremden wird. Die Geschichte hat mich nicht nur berührt, sondern auch lange über Beziehungen, Rollenbilder und die eigenen Vorstellungen von Sicherheit nachdenken lassen.
Mich hat vor allem beschäftigt, wie unterschiedlich die Folgen einer Trennung für die Beteiligten sein können und wie viel Verantwortung plötzlich auf einer Person liegen kann. Auch die Rolle, die traditionelle Familienbilder und die eigenen Entscheidungen innerhalb einer Ehe spielen, fand ich sehr spannend.
Dabei erzählt Belle ihre Geschichte erstaunlich offen, aber ohne ständig mit dem Finger auf andere zu zeigen. Gerade diese Mischung aus persönlicher Verletzlichkeit und sachlicher Betrachtung hat mich sehr angesprochen.
Besonders berührt hat mich Belles Weg zurück zu sich selbst. Aus einer Frau, die zunächst völlig den Boden unter den Füßen verliert, wird nach und nach jemand, der für sich und seine Kinder einsteht und seine eigene Identität wiederfindet.
„Fremde“ ist für mich deshalb ein sehr ehrliches und mutiges Buch über Trennung, Familie, Abhängigkeiten und darüber, was passiert, wenn ein Mensch, den man jahrzehntelang zu kennen glaubte, plötzlich zum Fremden wird. Die Geschichte hat mich nicht nur berührt, sondern auch lange über Beziehungen, Rollenbilder und die eigenen Vorstellungen von Sicherheit nachdenken lassen.