Wenn die Liebe stirbt

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ada2011 Avatar

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Ich habe das Buch von Belle Burden über das Scheitern und das Ende ihrer Ehe gelesen und bin sehr zwiegespalten.
Zu Beginn der Pandemie im Ferienhaus erklärt James, Belles Ehemann, nachdem Belle einen Anruf vom Mann der Affäre ihres eigenen Mannes bekommen hatte, das Ende der Ehe. Und dann ging es auch alles ziemlich schnell, Auszug und eigene Wohnung des Mannes, Suche nach dem Ehevertrag, Anwalt und so weiter.
Verständlicherweise war Belle traurig, enttäuscht, wütend und völlig kalt getroffen. Sie, sowie die Familie und Freunde hielten ihre Ehe für eine Bilderbuchehe. Aber weit gefehlt.
Ihr Mann entpuppt sich als gerissener kalter Typ, den sie nicht wieder erkennt.
Dieses Buch ist gutgeschrieben, die Geschichte spannend. Allein, mir fällt es schwer, so richtig mit Belle mitzuleiden. 1., ist die Geschichte wirklich ein öffentliches dreckige Wäsche waschen – das empfinde ich auch so und 2., will mir einfach nicht in den Kopf, wie man als gebildete und gut situierte Frau sich so unter Wert verkauft und dass man das Familieneigentum nicht schützt, in dem man Eheverträge, weil man Eheverträge zum Nutzen des Mannes erweitert und Wohnung und Ferienhaus, obwohl mit dem Geld der Frau bezahlt auch als Besitz des Mannes ins Grundbuch eintragen lässt und somit Gefahr läuft, bei einer Trennung alten Familienbesitz zu verlieren. Belle ist nur 2 Jahre älter als ich und ich weiß auch, was Liebe ist, aber niemals hätte ich mich so komplett abgegeben. Das finde ich wirklich dumm und blauäugig.
Es war trotzdem ein unterhaltsamer Roman, muss ich nicht öfter lesen, ich musste mich aber auch nicht durchquälen.