Ein Kunst- und Sachbuchschatz für Kinder und auch Erwachsene
Ich habe mittlerweile schon einige Kinderbücher über Frida Kahlo in den Händen gehalten, aber dieses hier ist für mich ein ganz besonderes Highlight.
Allein schon die Illustrationen von Ruth Burrows: Wunderschön und sensibel an Frida Kahlos Schaffen angepasst.
Was mir im Vergleich zu anderen Werken sofort positiv aufgefallen ist: Die Geschichte wird in hier recht differenziert und detailliert erzählt. Wo andere Kinderbücher Frida Kahlos Leben oft sehr stark vereinfachen, nimmt sich diese Ausgabe die Zeit, tiefer in ihre Biografie einzutauchen. Besonders toll finde ich die eingestreuten Hintergrundinformationen. Die Kinder erfahren nicht nur etwas über Kahlo selbst, sondern bekommen auch spannendes Wissen über die mexikanische Volkskunst, wichtige Symbole und die Kultur des Landes vermittelt. Genau diese Detailtiefe führt dazu, dass das Buch auch für Erwachsene absolut lesenswert ist!
Die Geschichte der Künstlerin eignet hervorragend dafür, die Empathiefähigkeit zu schulen – nicht nur bei Kindern. Ihr Leben ist ein berührendes Beispiel dafür, dass eben nicht alle Menschen mit den gleichen Startbedingungen ins Leben starten.
Dieses Buch bedient aber keinen verklärten Leistungsmythos: Es zeigt eben nicht, dass sich Erfolg durch bloße persönliche Anstrengung erzwingen lässt. Frida hat unter härtesten körperlichen Bedingungen extrem viel geleistet und kreiert – und hat dafür zu Lebenszeiten verhältnismäßig wenig gesellschaftliche Anerkennung zurückbekommen. Es geht hier vielmehr um die einprägsame Lektion, wie sie trotz aller Rückschläge eine unbändige kreative Kraft für sich selbst geschöpft hat, um ihrer eigenen Wahrnehmung Raum zu geben und Ausdruck zu schaffen.
Mir ist natürlich aufgefallen, dass gesamten Buch ist kein einziges echtes Gemälde von Frida Kahlo abgebildet ist. Das ist an einigen Stellen etwas schade, da der Text manche ihrer Bilder relativ detailliert beschreibt und man das fertige Ergebnis gerne direkt vor Augen gehabt hätte. Den Autor*innen mache ich daraus aber keinen Vorwurf: Da haben mit Sicherheit die international extrem komplizierten und teuren Bild- und Markenrechte eine Rolle gespielt, weshalb auf die – ohnehin wunderschönen – Illustrationen von Ruth Burrows gesetzt wurde. Zum Glück lässt sich das fertige Kunstwerk ja bei Bedarf schnell online nachschlagen.
Trotz der fehlenden Originalbilder ist es für mich eines der gutes und fundiertes Buch über die Malerin im Kinderbuchsektor. Die Illustrationen sind wunderschön und die emotionale Botschaft fasziniert Klein und Groß sicher gleichermaßen. Eine absolute Empfehlung für jedes Alter!
Tipp: In der Reihe sind bisher zwei weitere Bücher erschienen, die sich sicher auch lohnen: Über Jane Goodall und Leonardo Da Vinci
Allein schon die Illustrationen von Ruth Burrows: Wunderschön und sensibel an Frida Kahlos Schaffen angepasst.
Was mir im Vergleich zu anderen Werken sofort positiv aufgefallen ist: Die Geschichte wird in hier recht differenziert und detailliert erzählt. Wo andere Kinderbücher Frida Kahlos Leben oft sehr stark vereinfachen, nimmt sich diese Ausgabe die Zeit, tiefer in ihre Biografie einzutauchen. Besonders toll finde ich die eingestreuten Hintergrundinformationen. Die Kinder erfahren nicht nur etwas über Kahlo selbst, sondern bekommen auch spannendes Wissen über die mexikanische Volkskunst, wichtige Symbole und die Kultur des Landes vermittelt. Genau diese Detailtiefe führt dazu, dass das Buch auch für Erwachsene absolut lesenswert ist!
Die Geschichte der Künstlerin eignet hervorragend dafür, die Empathiefähigkeit zu schulen – nicht nur bei Kindern. Ihr Leben ist ein berührendes Beispiel dafür, dass eben nicht alle Menschen mit den gleichen Startbedingungen ins Leben starten.
Dieses Buch bedient aber keinen verklärten Leistungsmythos: Es zeigt eben nicht, dass sich Erfolg durch bloße persönliche Anstrengung erzwingen lässt. Frida hat unter härtesten körperlichen Bedingungen extrem viel geleistet und kreiert – und hat dafür zu Lebenszeiten verhältnismäßig wenig gesellschaftliche Anerkennung zurückbekommen. Es geht hier vielmehr um die einprägsame Lektion, wie sie trotz aller Rückschläge eine unbändige kreative Kraft für sich selbst geschöpft hat, um ihrer eigenen Wahrnehmung Raum zu geben und Ausdruck zu schaffen.
Mir ist natürlich aufgefallen, dass gesamten Buch ist kein einziges echtes Gemälde von Frida Kahlo abgebildet ist. Das ist an einigen Stellen etwas schade, da der Text manche ihrer Bilder relativ detailliert beschreibt und man das fertige Ergebnis gerne direkt vor Augen gehabt hätte. Den Autor*innen mache ich daraus aber keinen Vorwurf: Da haben mit Sicherheit die international extrem komplizierten und teuren Bild- und Markenrechte eine Rolle gespielt, weshalb auf die – ohnehin wunderschönen – Illustrationen von Ruth Burrows gesetzt wurde. Zum Glück lässt sich das fertige Kunstwerk ja bei Bedarf schnell online nachschlagen.
Trotz der fehlenden Originalbilder ist es für mich eines der gutes und fundiertes Buch über die Malerin im Kinderbuchsektor. Die Illustrationen sind wunderschön und die emotionale Botschaft fasziniert Klein und Groß sicher gleichermaßen. Eine absolute Empfehlung für jedes Alter!
Tipp: In der Reihe sind bisher zwei weitere Bücher erschienen, die sich sicher auch lohnen: Über Jane Goodall und Leonardo Da Vinci