Autowäsche, Glitzerkatze, Neustart

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Schon das Cover und der Titel wirken anziehend und machen direkt neugierig auf die Geschichte. Der Einstieg hat mir besonders gefallen: Man wird ohne Umwege mitten am Tag des Überfalls in die Handlung geworfen, was sofort Aufmerksamkeit erzeugt.

Interessant ist auch der Perspektivwechsel zwischen Charu und Joran sieben Jahre später. Dadurch lernt man beide Figuren Stück für Stück kennen und bekommt unterschiedliche Blickwinkel auf die Geschehnisse. Diese Wechsel bringen Dynamik in die Geschichte, ohne verwirrend zu wirken.

Die Idee mit dem Lost Place finde ich richtig spannend. Solche Orte haben immer etwas Unheimliches und Geheimnisvolles. Besonders faszinierend ist zudem der Moment, in dem Charu auf ihrer Aufnahme plötzlich das Mädchen sieht. Das wirkt rätselhaft und verstörend zugleich.

Die Spannung ist noch nicht sofort voll da, baut sich aber langsam und stetig auf. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man gut durch die Leseprobe kommt. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass Giftiger Grund sich zu einem richtig spannenden Krimi entwickeln könnte, der noch einige Überraschungen bereithält.