Glimmer statt Trigger – Ein erfrischend positiver Blick
Den Begriff „Trigger" kennt man – er ist beinahe schon inflationär in aller Munde. Von „Glimmer" hatte ich hingegen bisher nichts gehört. Genau damit beschäftigt sich Bernhard Tewes in seinem Buch über die neue Psychologie der positiven Trigger.
Das Cover ist mintgrün, lebendig und einladend, ohne überladen zu wirken. Nach einer kurzen Einleitung, in der der Autor beschreibt, wie er zu seinem Beruf als Hypnotherapeut gefunden hat, gliedert sich das Buch in drei wesentliche Teile: Der erste Teil widmet sich dem Selbst (z.B. „Wann warst du das letzte Mal im Einklang mit dir selbst?"), gefolgt von Beziehungen und Interaktionen, und schließt mit Momenten der Präsenz im Alltag ab – etwa im Rahmen von Musik oder Tanz.
Was ich wirklich toll fand, ist wie lebendig der Autor die Beispiele einfügt und damit die Inhalte sehr praktisch erfahrbar und auf das eigene Leben übertragbar macht. Viele Formulierungen konnte ich für mich übernehmen. Spannend fand ich zu lesen, wie Trigger bzw. Glimmer das Nervensystem beeinflussen, aber auch die Unterscheidung zwischen sogenannten „Fake-Glimmern" (extrinsische Glücksgefühle) gegenüber echten Glimmern.
Immer wieder gibt es zwischendrin kleine Aufgaben und Übungen. Ich habe es eher als Denkanstoß empfunden, ohne mich übermäßig unter Druck gesetzt zu fühlen. Viele Absätze habe ich mir markiert – spannend waren z.B. der Wert von Ritualen im Alltag oder der Begriff der „Low-Stake-Kreativität". Insgesamt geht von dem Buch etwas sehr Positives aus, und ich habe es wirklich gerne gelesen, obwohl Sachbücher normalerweise nicht zu meinen Favoriten zählen.
Was mich etwas gestört hat, war die wiederholte Werbung für seine eigene App bzw. seine Hypnotherapiepraxis. Interessierte Leser hätten diese Informationen vermutlich mit geringem Aufwand im Internet selbst herausgefunden. Mich hat es vom eigentlichen Inhalt eher abgelenkt und irritiert – ich hätte die Informationen nicht gebraucht.
Für mich war es dennoch eine Bereicherung – ich habe viel mitnehmen können und es mit beschwingtem Herzen am Ende zugeklappt.
Das Cover ist mintgrün, lebendig und einladend, ohne überladen zu wirken. Nach einer kurzen Einleitung, in der der Autor beschreibt, wie er zu seinem Beruf als Hypnotherapeut gefunden hat, gliedert sich das Buch in drei wesentliche Teile: Der erste Teil widmet sich dem Selbst (z.B. „Wann warst du das letzte Mal im Einklang mit dir selbst?"), gefolgt von Beziehungen und Interaktionen, und schließt mit Momenten der Präsenz im Alltag ab – etwa im Rahmen von Musik oder Tanz.
Was ich wirklich toll fand, ist wie lebendig der Autor die Beispiele einfügt und damit die Inhalte sehr praktisch erfahrbar und auf das eigene Leben übertragbar macht. Viele Formulierungen konnte ich für mich übernehmen. Spannend fand ich zu lesen, wie Trigger bzw. Glimmer das Nervensystem beeinflussen, aber auch die Unterscheidung zwischen sogenannten „Fake-Glimmern" (extrinsische Glücksgefühle) gegenüber echten Glimmern.
Immer wieder gibt es zwischendrin kleine Aufgaben und Übungen. Ich habe es eher als Denkanstoß empfunden, ohne mich übermäßig unter Druck gesetzt zu fühlen. Viele Absätze habe ich mir markiert – spannend waren z.B. der Wert von Ritualen im Alltag oder der Begriff der „Low-Stake-Kreativität". Insgesamt geht von dem Buch etwas sehr Positives aus, und ich habe es wirklich gerne gelesen, obwohl Sachbücher normalerweise nicht zu meinen Favoriten zählen.
Was mich etwas gestört hat, war die wiederholte Werbung für seine eigene App bzw. seine Hypnotherapiepraxis. Interessierte Leser hätten diese Informationen vermutlich mit geringem Aufwand im Internet selbst herausgefunden. Mich hat es vom eigentlichen Inhalt eher abgelenkt und irritiert – ich hätte die Informationen nicht gebraucht.
Für mich war es dennoch eine Bereicherung – ich habe viel mitnehmen können und es mit beschwingtem Herzen am Ende zugeklappt.