Den eigenen Platz neu definieren

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Als ich gesehen habe, dass Piper "Good Girl Exit" ins Programm aufgenommen hat, war ich sofort neugierig. Silvi Carlsson setzt sich schon lange mit gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen auseinander und veröffentlicht mit diesem Buch am 31. Juli 2026 ein persönliches Sachbuch, das ein Thema aufgreift, das quasi die Hälfte der Weltbevölkerung betrifft:

Im Mittelpunkt steht das sogenannte "Good Girl"-Syndrom – die tief verankerte Erwartung, immer freundlich, hilfsbereit, verständnisvoll und möglichst konfliktfrei zu sein zu müssen. Besonders reizvoll ist dabei der Blick darauf, wie früh diese Rollenbilder entstehen und wie sehr sie das eigene Denken und Handeln bis ins Erwachsenenalter prägen können. Gerade weil diese Mechanismen oft unbewusst ablaufen, lohnt es sich, sie genauer zu betrachten.

Mich spricht die Verbindung aus persönlichen Erfahrungen, psychologischen Hintergründen und gesellschaftlicher Einordnung an, da solche Bücher neue Perspektiven eröffnen, ohne einfache Antworten zu versprechen und dazu anregen, die eigenen erlernten Verhaltensmuster zu hinterfragen.

"Good Girl Exit" klingt nach einem Buch, das Mut macht, den eigenen Bedürfnissen mehr Raum zu geben und sich von Erwartungen zu lösen, die sich über Jahre festgesetzt haben. Gerne würde ich es in Gänze lesen.