Im Westen nichts Neues

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Stilistisch ist der essayistisch gestaltete Text „Vom Ende weiblicher Verfügbarkeit“ von Silvi Carlsson durchaus elaboriert: Durch unterschiedliche Satzlängen bekommt der Text Dynamik, Anaphern erzeugen Eindringlichkeit und rhythmisieren ihn, das „Du“ als Anrede der Leserin schafft Intimität. Anglizismen als Alliteration wie z. B. Good Girl erwecken das Gefühl von Modernität.

Doch auf Seite 23 bemerkt die Autorin: „Das Phänomen des »guten Mädchens« ist kein neues.“
Ja, das ist mir schon auf den vorangegangenen Seiten aufgefallen und daher hat mich die Leseprobe unendlich gelangweilt.
Aus der Inhaltsangabe ist zu entnehmen, dass ab Seite 214 Lösungen aufgezeigt werden, wie Frau aus der Rolle des verfügbaren guten Mädchens aussteigen könnte. Das würde mich tatsächlich interessieren, aber kaufen würde ich das Buch deshalb nicht.

Nachwort: Mir ist durchaus bewusst, dass die Rezensionen unserer Community werbliche Zwecke verfolgen. Daher möchte ich selbstverständlich nur Bücher gewinnen, die mich aufgrund der Leseprobe angesprochen haben. (Ich möchte mich ja nicht durch ein Buch durchquälen müssen).Dadurch ist eigentlich ziemlich sicher, dass meine Kritik im Ernstfall positiv ausfallen wird.
Dies hier ist nur eine kleine Stilübung für mich.