Zufall oder Intuition?
Wir folgen den Gedanken einer Frau, die sich nachts im Auto physisch und emotional von ihrem Zuhause entfernt. Sie lässt uns teilhaben in ihrem inneren Monolog, genauso fließend und teilweise zusammenhanglos springend wie es Gedanken nun mal tun.
Die Sprache ist direkt an die Lesenden gerichtet, etwas ausschweifend an manchen Stellen, aber immer wieder zurückkehrend zu einer Art innerer Erkenntnis. Diese wird manchmal verleugnet, dann vergessen, dann wieder in den Vordergrund gerückt. Es gibt noch eine Freundin, deren Innenleben wir auch miterleben, und die genauso schwankend zwischen Emotionen und Schlussfolgerungen dahingleitet wie die Protagonistin.
In Teilen etwas weit hergeholt fand ich die Geschichte insgesamt glaubwürdig, vielleicht auch gerade wegen der etwas skurrilen Ausmaße der Zufälle.
Hier geht es um Selbsterkenntnis, die nur durch eine Flucht möglich und niemals einfach zu erlangen ist.
Ich würde das Buch weiterempfehlen an Lesende, die innere Stimmen mögen und einen Roman suchen, der sich langsam zu einer schwierigen Erkenntnis windet.
Die Sprache ist direkt an die Lesenden gerichtet, etwas ausschweifend an manchen Stellen, aber immer wieder zurückkehrend zu einer Art innerer Erkenntnis. Diese wird manchmal verleugnet, dann vergessen, dann wieder in den Vordergrund gerückt. Es gibt noch eine Freundin, deren Innenleben wir auch miterleben, und die genauso schwankend zwischen Emotionen und Schlussfolgerungen dahingleitet wie die Protagonistin.
In Teilen etwas weit hergeholt fand ich die Geschichte insgesamt glaubwürdig, vielleicht auch gerade wegen der etwas skurrilen Ausmaße der Zufälle.
Hier geht es um Selbsterkenntnis, die nur durch eine Flucht möglich und niemals einfach zu erlangen ist.
Ich würde das Buch weiterempfehlen an Lesende, die innere Stimmen mögen und einen Roman suchen, der sich langsam zu einer schwierigen Erkenntnis windet.