lauter Schicksale einer Familie

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nitsrek.73 Avatar

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Cover:
Das Cover ist wunderschön und ich würde definitiv danach greifen, wenn es mir im Buchhandel begegnen würde! Allerdings ist es sehr allgemein gehalten und könnte auch zu anderen Romanen passen.

Klappentext:
Vor Jahren schon musste Salma ihre geliebte Heimat Jaffa verlassen. In Nablus hat sie mit ihrem Mann und ihren Kindern einen neuen Platz gefunden. Doch das Haus bleibt ihr stets fremd. Allein den Garten kann sie zu ihrem eigenen Reich machen, und unter ihren Händen wird er zu einem farbenfrohen Paradies. Ihre Tochter Alia dagegen fühlt sich mit dem Haus und Nablus so verbunden, wie Salma es mit Jaffa war. Doch der Kaffeesatz sagt auch Alia ein unruhiges und schwieriges Leben voraus. Salma verschweigt diesen Teil der Vorahnung und muss erleben, wie ihr Sohn ihr im Sechstagekrieg genommen wird und ihre Tochter nach Kuwait flieht. Alia hasst ihr neues, beengtes Leben und durchlebt, so wie ihre Mutter, nicht nur dieselbe Sehnsucht nach der Heimat, sondern auch den Widerstand ihrer Kinder gegen ihr Festhalten an den alten Regeln. Zwanzig Jahre später verlieren Alia und ihre Familie erneut ihr Zuhause und retten sich in alle Himmelsrichtungen: nach Boston, Paris, Beirut. Wieder einmal wird ihre Geschichte von anderen bestimmt und geschrieben. Erst als Alias Kinder in der Fremde auf einen Ort hoffen, der ihnen für immer bleibt, begreifen sie, dass die Überzeugungen ihrer Mutter deren einziger Halt in einer sich ständig ändernden Welt sind.

Meine Meinung:
Ein super aktuelles Thema, was die Autorin hier aufgreift: Flüchtlinge. Ich war von vorne bis hinten begeistert von dem Roman und von der Art und Weise, wie die Autorin auf das Schicksal der Familie aufmerksam macht. Der Schreibstil ist sehr malerisch und der Perspektivwechsel gefällt mir sehr gut. Eine Leseempfehlung von mir!