Atmosphärischer Roman über Siebenbürgen
In der Leseprobe beschreibt Iris Wolff die Rückkehr der Hauptprotagonistin an ihren Geburtsort in der Nähe von Hermannstadt in Siebenbürgern, in Rumänien. Der Anlass ist alledings ein trauriger: die Großmutter ist in ihrem Haus in Michelsberg, einem kleinen Dorf, verstorben. Bei ihrer Rückkehr trifft die Protagonistin auf Julian, den sie aus Kindertagen sowie ihren seltenen Besuchen kennt und wir begleiten sie bei ihren Begegnungen und Erinnerungen an Kindheit in Siebenbürgen, Auswanderung sowie der Auseinandersetzung damit. Insbesondere ist in dem Text meiner Meinung nach das tragende Element das Thema "Heimatgefühl und Zugehörigkeit". Wie in den von mir bereits gelesenen Büchern von der Autorin finde ich Iris Wolffs Beschreibungen auch hier sehr atmosphärisch und poetisch. Ich bekam beim Lesen direkt ein sehr klares Bild, insbesondere die Natur- und Dorfbeschreibungen des siebenbürgischen konnte ich mir sehr bildhaft vorstellen. Ebenso sind die Figuren auch sehr detailreich gezeichnet. Besonders die Gefühlswelt der Hauptprotagonistin ist sehr facettenreich beschrieben und lässt innere Konflikte erahnen.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit der Geschichte weitergeht und finde Wolffs Sprache sehr ansprechend und eindrücklich.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit der Geschichte weitergeht und finde Wolffs Sprache sehr ansprechend und eindrücklich.