hart und rau und irgendwie gut
Irgendwo zwischen dem Eschenheimer Tor und dem Merianplatz frage ich mich, wie viel Wahrheit wirklich in mir steckt.
Seite 54
Zoe ist Autorin und ihr größter Erfolg ist eine romantische Liebesgeschichte. Doch Zoe fühlt die Liebe nicht, sie bleibt lieber allein, geht feiern mit ihren Freunden und geht von einem One Night Stand zum nächsten. Als sie auf Mael trifft, der wie sie nichts Festes will, scheint alles perfekt. Doch irgendwann ändern sich Zoes Gefühle, während ihr Leben ihr immer mehr entgleitet und der berufliche Druck wächst.
Es ist seltsam, wie tief man plötzlich atmen kann, wenn man auf jemanden trifft, der ebenso kaputt zu sein scheint wie man selbst.
Seite 83
Das Buch ist schonungslos ehrlich, es ist rau und es ist auf seine ganz eigene Art echt. Es hat mich berührt und mir auch Angst gemacht. Zoe ist ein spannender Charakter, den ich bejubeln wollte, aufhalten wollte, umarmen wollte. Das Cover fängt sie für mich sehr gut ein und passt zur Geschichte. Was ich sehr angenehm fand, war der fehlende Spice, das Buch kommt einfach ohne aus und das ist gut so. Der Schreibstil unterstützt die Geschichte sehr sehr gut und ich mochte die kurzen, schnellen Sätze gerne.
Was ich schwierig finde ist der exzessive Umgang mit Alkohol. Das Buch wird mit jedem Kapitel düsterer, schwermütiger und irgendwie hoffnungsloser, auch wenn Zoe wirklich kämpft. Das hat mir beim Lesen sehr zu schaffen gemacht – allerdings macht das das Buch auch irgendwie echt, denn so ist das Leben nun einmal hin und wieder und manchmal auch zu oft.
Der familiäre Hintergrund trägt dazu bei, er ist hart und formt Zoe zu dem Charakter, der sie ist.
Ich mochte richtig viel an dem Buch und richtig viel auch nicht, aber ich glaube, dass die Ecken und Kanten es zu einer echten Geschichte machen und das hier sehr viel Herz drin liegt und einfach mehr Realität, als man in einem Buch manchmal gerne lesen mag.
Ich hatte schon immer eine Schwäche für Liebesgeschichten. Nie aber für die Liebe selbst.
Seite 8
Seite 54
Zoe ist Autorin und ihr größter Erfolg ist eine romantische Liebesgeschichte. Doch Zoe fühlt die Liebe nicht, sie bleibt lieber allein, geht feiern mit ihren Freunden und geht von einem One Night Stand zum nächsten. Als sie auf Mael trifft, der wie sie nichts Festes will, scheint alles perfekt. Doch irgendwann ändern sich Zoes Gefühle, während ihr Leben ihr immer mehr entgleitet und der berufliche Druck wächst.
Es ist seltsam, wie tief man plötzlich atmen kann, wenn man auf jemanden trifft, der ebenso kaputt zu sein scheint wie man selbst.
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Das Buch ist schonungslos ehrlich, es ist rau und es ist auf seine ganz eigene Art echt. Es hat mich berührt und mir auch Angst gemacht. Zoe ist ein spannender Charakter, den ich bejubeln wollte, aufhalten wollte, umarmen wollte. Das Cover fängt sie für mich sehr gut ein und passt zur Geschichte. Was ich sehr angenehm fand, war der fehlende Spice, das Buch kommt einfach ohne aus und das ist gut so. Der Schreibstil unterstützt die Geschichte sehr sehr gut und ich mochte die kurzen, schnellen Sätze gerne.
Was ich schwierig finde ist der exzessive Umgang mit Alkohol. Das Buch wird mit jedem Kapitel düsterer, schwermütiger und irgendwie hoffnungsloser, auch wenn Zoe wirklich kämpft. Das hat mir beim Lesen sehr zu schaffen gemacht – allerdings macht das das Buch auch irgendwie echt, denn so ist das Leben nun einmal hin und wieder und manchmal auch zu oft.
Der familiäre Hintergrund trägt dazu bei, er ist hart und formt Zoe zu dem Charakter, der sie ist.
Ich mochte richtig viel an dem Buch und richtig viel auch nicht, aber ich glaube, dass die Ecken und Kanten es zu einer echten Geschichte machen und das hier sehr viel Herz drin liegt und einfach mehr Realität, als man in einem Buch manchmal gerne lesen mag.
Ich hatte schon immer eine Schwäche für Liebesgeschichten. Nie aber für die Liebe selbst.
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