Eine sehr reelle Liebe
Hier geht es (grob umrissen) um Studenten, die sich auf dem Campus begegnen, miteinander im Studium zu tun haben, zusammenwohnen und sich näherkommen. Es ist eine Liebesgeschichte über mehrere Jahrzehnte hinweg, ein voneinander Wegdriften und wieder Zusammenfinden, um tiefe Einschnitte, um ein großes Stück der jeweiligen Lebensläufe. Eigentlich sind es mehrere verschiedene Liebesgeschichten bzw. Stationen einer liebenden Frau namens Jordan, wobei der rote Faden manchmal nur als Erinnerung besteht. Das klingt kompliziert, und da zwei der Liebespartner seit Beginn der Handlung enge Freunde sind, ist nicht immer klar, welches denn nun der Herz König ist. Den Titel hat der Roman auch vom Kartenspiel „Sir Hincomb Funnibuster“, den die Erzählerin mit ihren beiden ersten Liebespartnern Sam und Yash spielt.
Eigentlich ist alles so wie im richtigen Leben, da läuft längst nicht alles nach Wunsch, und selten gibt es ein Happy End.
Im letzten Teil, der beim sterbenden Yash im Krankenhaus stattfindet, musste ich ein paarmal heftig schlucken. Das war sehr berührend. Traurig haben mich auch die Passagen zu Jordans schwerkrankem Sohn Jack gestimmt. Die zweite Romanhälfte ist insgesamt sehr bedrückend.
Aber manchmal führte der Text zu ausufernden Dialogen, zu nervenden Längen, sodass ich oft die Geduld verloren und quergelesen habe. Es fiel mir über weite Strecken schwer, aufmerksam zu bleiben. Vielleicht habe ich deshalb nicht alles verstanden und den Zugang kaum gefunden. Aber dass ich die meisten der literarischen Anspielungen identifizieren konnte, hat mich doch gefreut.
Das Cover vermittelt einen zutiefst melancholischen Eindruck von Liebeskummer, also durchaus passend zum Inhalt. Insgesamt war ich allerdings ein wenig enttäuscht, da mich der Roman an keiner Stelle so richtig zu fesseln vermochte und ich das Buch am Ende gern zugeklappt habe. Tut mir leid.
Eigentlich ist alles so wie im richtigen Leben, da läuft längst nicht alles nach Wunsch, und selten gibt es ein Happy End.
Im letzten Teil, der beim sterbenden Yash im Krankenhaus stattfindet, musste ich ein paarmal heftig schlucken. Das war sehr berührend. Traurig haben mich auch die Passagen zu Jordans schwerkrankem Sohn Jack gestimmt. Die zweite Romanhälfte ist insgesamt sehr bedrückend.
Aber manchmal führte der Text zu ausufernden Dialogen, zu nervenden Längen, sodass ich oft die Geduld verloren und quergelesen habe. Es fiel mir über weite Strecken schwer, aufmerksam zu bleiben. Vielleicht habe ich deshalb nicht alles verstanden und den Zugang kaum gefunden. Aber dass ich die meisten der literarischen Anspielungen identifizieren konnte, hat mich doch gefreut.
Das Cover vermittelt einen zutiefst melancholischen Eindruck von Liebeskummer, also durchaus passend zum Inhalt. Insgesamt war ich allerdings ein wenig enttäuscht, da mich der Roman an keiner Stelle so richtig zu fesseln vermochte und ich das Buch am Ende gern zugeklappt habe. Tut mir leid.