Erst kühl, dann melodramatisch
Lilly King beginnt ihre Geschichte nach Art eines Campusromans. Ein Mädchen Jordan (oder Casey?) zwischen zwei befreundeten Jungs Sam und Yash, wobei sie mit den beiden nacheinander zusammenkommt und die zweite Beziehung mit Yash lange geheim gehalten werden muss, um den Ex Sam nicht zu verstören. Das war eher merkwürdig als glaubhaft. Nachdem auch Yash ohne Erklärung verschwindet, bricht der Kontakt zwischen Jordan und den Jungs ab.
Zwei Jahrzehnte später ist Jordan verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Außerdem ist sie erfolgreich als Schriftstellerin. Es kommt zu einer Wiederbegegnung mit Sam und Yash, und ab da wird es melodramatisch. Krankheit, Tod, Verlust, Geheimnisse, Erinnerungen, Schuldgefühle, Liebe, alles bietet die Autorin in der zweiten Hälfte des Buches im Übermaß auf. War der erste Teil des Romans noch kühl und distanziert, so driftet das Ganze nun immer mehr ins übertrieben gefühlvolle ab.
Keine der Figuren war mir besonders sympathisch, weder die selbstverliebten Jungs mit ihrem sprunghaften, rücksichtslosen Verhalten noch die unsichere Jordan, die sich soviel hat bieten lassen und auch als Erwachsene immer noch alles für Yash stehen und liegen lässt. Das hat es mir schwer gemacht, in die Geschichte hineinzufinden, obwohl sie aufgrund des angenehmen Schreibstils gut lesbar war.
Zwei Jahrzehnte später ist Jordan verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Außerdem ist sie erfolgreich als Schriftstellerin. Es kommt zu einer Wiederbegegnung mit Sam und Yash, und ab da wird es melodramatisch. Krankheit, Tod, Verlust, Geheimnisse, Erinnerungen, Schuldgefühle, Liebe, alles bietet die Autorin in der zweiten Hälfte des Buches im Übermaß auf. War der erste Teil des Romans noch kühl und distanziert, so driftet das Ganze nun immer mehr ins übertrieben gefühlvolle ab.
Keine der Figuren war mir besonders sympathisch, weder die selbstverliebten Jungs mit ihrem sprunghaften, rücksichtslosen Verhalten noch die unsichere Jordan, die sich soviel hat bieten lassen und auch als Erwachsene immer noch alles für Yash stehen und liegen lässt. Das hat es mir schwer gemacht, in die Geschichte hineinzufinden, obwohl sie aufgrund des angenehmen Schreibstils gut lesbar war.