Herz K...itsch
Lily Kings neustes Buch "Herz König" ist eine Liebesgeschichte, die sich über ein Leben spannt. Im College lernt sie zwei Freunde kennen, die nicht nur ihre Sicht auf das Schreiben und ihr Studium ändern, sondern ihr auch zeigen, was Liebe bedeuten kann.
Der Schreibstil ist das, was dieses Buch bis zum Ende trägt. Lily King findet so viele passende Worte, um von emotionalen Situationen zu erzählen, in denen viele sich beim Lesen wiederfinden dürften. Besonders spannend und persönlich wirkt die Geschichte dadurch, dass sich wohl autofiktionale Elemente aus Kings eigenem Leben darin wiederfinden lassen. Es ist nicht leicht, das Buch aus der Hand zu legen, auch weil jede Situation sich total gut in die vorhergehende einfügt, und mir lange kein offensichtliches Ende vorschwebte, worauf die Geschichte hinarbeiten könnte.
Dennoch muss ich leider sagen, dass ich die Geschichte selbst nicht so interessant fand, da das Buch viel in Momenten verweilt und eben wenig tatsächliche Handlung hat. Ich musste mehrfach an Benedict Wells "Vom Ende der Einsamkeit" denken, wo ebenfalls die Liebesgeschichte über die Jahrzehnte im Vordergrund steht und das Leben der Figuren anderweitig in den Hintergrund rückt. Ein wenig hat die Schreibart auch von Sally Rooney oder im deutschsprachigen Bereich Mariana Leky. Doch hatte ich den Eindruck, bei diesen Autorinnen deutlich mehr in das Innenleben der Hauptfiguren abtauchen zu können und über deutlich mehr nachzudenken als die Liebesbeziehung, um die es sowieso meistens geht. Ich könnte mir durchaus vorstellen, nochmal etwas anderes von Lily King zu lesen, aber bei diesem Buch war ich letztlich doch froh, als es vorbei war. Dennoch würde ich es allen empfehlen, die sich genau diesen Fokus und diese Emotionalität ohne Nebensächlichkeiten von einem Buch wünschen, auch wenn mich das Format und der Rahmen leider nicht so abgeholt haben.
Der Schreibstil ist das, was dieses Buch bis zum Ende trägt. Lily King findet so viele passende Worte, um von emotionalen Situationen zu erzählen, in denen viele sich beim Lesen wiederfinden dürften. Besonders spannend und persönlich wirkt die Geschichte dadurch, dass sich wohl autofiktionale Elemente aus Kings eigenem Leben darin wiederfinden lassen. Es ist nicht leicht, das Buch aus der Hand zu legen, auch weil jede Situation sich total gut in die vorhergehende einfügt, und mir lange kein offensichtliches Ende vorschwebte, worauf die Geschichte hinarbeiten könnte.
Dennoch muss ich leider sagen, dass ich die Geschichte selbst nicht so interessant fand, da das Buch viel in Momenten verweilt und eben wenig tatsächliche Handlung hat. Ich musste mehrfach an Benedict Wells "Vom Ende der Einsamkeit" denken, wo ebenfalls die Liebesgeschichte über die Jahrzehnte im Vordergrund steht und das Leben der Figuren anderweitig in den Hintergrund rückt. Ein wenig hat die Schreibart auch von Sally Rooney oder im deutschsprachigen Bereich Mariana Leky. Doch hatte ich den Eindruck, bei diesen Autorinnen deutlich mehr in das Innenleben der Hauptfiguren abtauchen zu können und über deutlich mehr nachzudenken als die Liebesbeziehung, um die es sowieso meistens geht. Ich könnte mir durchaus vorstellen, nochmal etwas anderes von Lily King zu lesen, aber bei diesem Buch war ich letztlich doch froh, als es vorbei war. Dennoch würde ich es allen empfehlen, die sich genau diesen Fokus und diese Emotionalität ohne Nebensächlichkeiten von einem Buch wünschen, auch wenn mich das Format und der Rahmen leider nicht so abgeholt haben.