Tief berührend
Nahezu jede romantische Komödie verwendet einen Mangel an Kommunikation, der zu lustigen Situationen führt und schließlich zu einem Happy End. Ist dieser Kommunikationsmangel jedoch nicht so an den Haaren herbeigezogen, sondern tiefgehender, kann dies sogar lebensverändernde Konsequenzen haben. Letzteres erleben wir in Herz König von Lily King.
Eine Studentin lernt im vorletzten Studienjahr zwei sie faszinierende junge Männer kennen, Sam und Yash. Nach einer Weile beginnt sie eine Beziehung mit Sam, die jedoch bald wieder auseinandergeht. Nachdem Sam die Uni verlassen hat, kommt es zu einer längeren Beziehung mit Yash, doch auch diese endet. Jahre später, die Protagonistin ist längst verheiratet und hat Kinder, nimmt zunächst Yash, später auch Sam wieder Kontakt mit ihr auf. Zwischen den dreien steht viel Unausgesprochenes und so manche Entscheidung erscheint plötzlich in einem völlig anderen Licht.
Romane, die am College oder an der Universität spielen, üben eine große Faszination auf mich aus. Während jener Jahre hatte ich die beste Zeit meines Lebens. Damals lernte ich auch meinen Mann kennen, eine Beziehung, die bis heute hält. Von daher ging mir Herz König sehr nahe. Manche Situationen habe ich ähnlich erlebt, nur dabei andere Entscheidungen getroffen. Lily King beschreibt die Geschichte in sehr gezielten Worten, mal detaillierter, mal geraffter. Dabei stehen besonders prägende Momente und Situationen im Vordergrund. Nicht alles wird gleich oder überhaupt erklärt. Für die Geschichte genügt das Erzählte jedoch. Trotz des offenen Endes bleibt das Gefühl, das alles erzählt wurde. Auch dass der Roman eigentlich der zweite mit der am Ende nicht mehr namenlosen Casey ist, die in Writers and Lovers ihren ersten Auftritt hatte, einem Roman, der sofort auf der Wunschliste gelandet ist.
Eine Studentin lernt im vorletzten Studienjahr zwei sie faszinierende junge Männer kennen, Sam und Yash. Nach einer Weile beginnt sie eine Beziehung mit Sam, die jedoch bald wieder auseinandergeht. Nachdem Sam die Uni verlassen hat, kommt es zu einer längeren Beziehung mit Yash, doch auch diese endet. Jahre später, die Protagonistin ist längst verheiratet und hat Kinder, nimmt zunächst Yash, später auch Sam wieder Kontakt mit ihr auf. Zwischen den dreien steht viel Unausgesprochenes und so manche Entscheidung erscheint plötzlich in einem völlig anderen Licht.
Romane, die am College oder an der Universität spielen, üben eine große Faszination auf mich aus. Während jener Jahre hatte ich die beste Zeit meines Lebens. Damals lernte ich auch meinen Mann kennen, eine Beziehung, die bis heute hält. Von daher ging mir Herz König sehr nahe. Manche Situationen habe ich ähnlich erlebt, nur dabei andere Entscheidungen getroffen. Lily King beschreibt die Geschichte in sehr gezielten Worten, mal detaillierter, mal geraffter. Dabei stehen besonders prägende Momente und Situationen im Vordergrund. Nicht alles wird gleich oder überhaupt erklärt. Für die Geschichte genügt das Erzählte jedoch. Trotz des offenen Endes bleibt das Gefühl, das alles erzählt wurde. Auch dass der Roman eigentlich der zweite mit der am Ende nicht mehr namenlosen Casey ist, die in Writers and Lovers ihren ersten Auftritt hatte, einem Roman, der sofort auf der Wunschliste gelandet ist.