Vom Suchen, Finden und Loslassen
Ein Tag nach dem Zuschlagen der letzten Seite, und mein Herz fühlt sich immer noch zugeschnürt an. Verpackt wie ein zerbrechliches, kostbares Geschenk. Mir fehlen schlichtweg die Worte.
Der Schreibstil ist außergewöhnlich. Die Sätze stehen präzise im Raum, wahren eine feine Distanz und verzichten darauf, jedes Gefühl haarklein zu sezieren. Trotzdem transportieren sie genau die richtige Dosis Gefühl und Tiefe. Ein erzählerischer Minimalismus mit hundertprozentiger Wirkung. Ich bin absolut begeistert.
Die Geschichte erzählt von der Liebe und all dem dazwischen. Von ungesagten Worten, missverstandenen Taten und Entscheidungen, die vielleicht am Ende das ganze Leben verändert haben. Sie erzählt von Zweifel, Vergebung, Wut, Trauer und Sehnsucht. Zwischen Jordan und Yash und Sam.
Besonders hängengeblieben ist das Einfangen eines bestimmten Gefühls: dieses extreme Hoch, wenn alles perfekt scheint, und das tiefe, dunkle Loch, sobald das Warten wieder beginnt. Weil der erste Teil in den 80ern spielt, brennt sich dieses Gefühl besonders ein. Ohne Handys oder Internet dehnte sich die Zeit zwischen zwei Gesprächen wie eine endlose Kluft aus. Ich frage mich, ob es vielleicht anders gekommen wäre, wenn damals diese Distanz nicht existiert hätte. Leichter zu überwinden gewesen wäre....
Dieses schmale Werk hallt gewaltig nach. Es hat Tränen gefordert, mich mit Trauer konfrontiert und verlangt mir am Ende das Loslassen ab. Eine Empfehlung.
Der Schreibstil ist außergewöhnlich. Die Sätze stehen präzise im Raum, wahren eine feine Distanz und verzichten darauf, jedes Gefühl haarklein zu sezieren. Trotzdem transportieren sie genau die richtige Dosis Gefühl und Tiefe. Ein erzählerischer Minimalismus mit hundertprozentiger Wirkung. Ich bin absolut begeistert.
Die Geschichte erzählt von der Liebe und all dem dazwischen. Von ungesagten Worten, missverstandenen Taten und Entscheidungen, die vielleicht am Ende das ganze Leben verändert haben. Sie erzählt von Zweifel, Vergebung, Wut, Trauer und Sehnsucht. Zwischen Jordan und Yash und Sam.
Besonders hängengeblieben ist das Einfangen eines bestimmten Gefühls: dieses extreme Hoch, wenn alles perfekt scheint, und das tiefe, dunkle Loch, sobald das Warten wieder beginnt. Weil der erste Teil in den 80ern spielt, brennt sich dieses Gefühl besonders ein. Ohne Handys oder Internet dehnte sich die Zeit zwischen zwei Gesprächen wie eine endlose Kluft aus. Ich frage mich, ob es vielleicht anders gekommen wäre, wenn damals diese Distanz nicht existiert hätte. Leichter zu überwinden gewesen wäre....
Dieses schmale Werk hallt gewaltig nach. Es hat Tränen gefordert, mich mit Trauer konfrontiert und verlangt mir am Ende das Loslassen ab. Eine Empfehlung.