Zu viel Leere dazwischen
„Herz König“ von Lily King war mein erster Roman der Autorin, der mich aufgrund der vielen positiven Bewertungen neugierig gemacht hat. Das Prequel „Writers & Lovers“ habe ich nicht gelesen, da der Roman auch für sich allein stehen kann. Im Nachhinein bin ich mir unsicher, ob es nicht doch besser gewesen wäre, „Writers & Lovers“ vorher zu lesen, um der ganzen Geschichte mehr Tiefe zu verleihen und die Entwicklung der Figuren besser nachvollziehen zu können.
Eine junge Literaturstudentin lernt während ihrer Zeit an der Universität zwei charismatische junge Männer kennen und verbringt fortan viel Zeit mit ihnen. Schnell entsteht eine Beziehung zwischen ihr und einem der Männer, welche jedoch nicht lange hält. Nach einer Weile muss sie sich schließlich eingestehen, nun Gefühle für den anderen zu haben und aus einer zunächst heimlichen Beziehung entsteht etwas Ernsteres, etwas, das großes Potential für die Zukunft hat… bis er sie sitzen lässt.
Nach der ersten Hälfte des Buches folgt ein Zeitsprung über viele Jahre. Die Hauptfigur hat sich ein Leben mit Ehemann und Kindern aufgebaut und keinen Kontakt zu ihren ehemaligen Kommilitonen, bis sie ein Anruf erreicht und alles ins Wanken bringt.
Obwohl mir der Schreibstil der Autorin anfangs etwas zu abgehackt erschien und ich meine Startschwierigkeiten hatte, bin ich relativ schnell in einen guten Lesefluss gekommen. King's Figuren wirken zudem durch ihre ganz eigenen Probleme und Eigenheiten sehr authentisch und ich konnte schnell einen Bezug zu ihnen herstellen.
Der Aufbau des Buches hingegen hat für mich leider nicht funktioniert. Der Sprung zwischen den beiden Teilen war mir zu extrem und ich konnte die Entscheidungen der Hauptfigur im zweiten Teil gar nicht nachvollziehen. Zudem überschlugen sich die Ereignisse nur so. Ein Schicksalsschlag jagte den nächsten und die Geschichte, welche anfangs noch ein gemächliches Tempo vorlegte, wirkte plötzlich völlig überladen. Auf emotionaler Ebene konnte mich die Geschichte so leider auch nur bedingt abholen.
Insgesamt hab ich den Roman nicht ungern gelesen aber es bleibt ein Gefühl, dass hier Potential verschenkt wurde. Vielleicht sollte man wirklich das Prequel gelesen haben, um auch die Lücke im großen Sprung zwischen den beiden Handlungssträngen füllen zu können.
Eine junge Literaturstudentin lernt während ihrer Zeit an der Universität zwei charismatische junge Männer kennen und verbringt fortan viel Zeit mit ihnen. Schnell entsteht eine Beziehung zwischen ihr und einem der Männer, welche jedoch nicht lange hält. Nach einer Weile muss sie sich schließlich eingestehen, nun Gefühle für den anderen zu haben und aus einer zunächst heimlichen Beziehung entsteht etwas Ernsteres, etwas, das großes Potential für die Zukunft hat… bis er sie sitzen lässt.
Nach der ersten Hälfte des Buches folgt ein Zeitsprung über viele Jahre. Die Hauptfigur hat sich ein Leben mit Ehemann und Kindern aufgebaut und keinen Kontakt zu ihren ehemaligen Kommilitonen, bis sie ein Anruf erreicht und alles ins Wanken bringt.
Obwohl mir der Schreibstil der Autorin anfangs etwas zu abgehackt erschien und ich meine Startschwierigkeiten hatte, bin ich relativ schnell in einen guten Lesefluss gekommen. King's Figuren wirken zudem durch ihre ganz eigenen Probleme und Eigenheiten sehr authentisch und ich konnte schnell einen Bezug zu ihnen herstellen.
Der Aufbau des Buches hingegen hat für mich leider nicht funktioniert. Der Sprung zwischen den beiden Teilen war mir zu extrem und ich konnte die Entscheidungen der Hauptfigur im zweiten Teil gar nicht nachvollziehen. Zudem überschlugen sich die Ereignisse nur so. Ein Schicksalsschlag jagte den nächsten und die Geschichte, welche anfangs noch ein gemächliches Tempo vorlegte, wirkte plötzlich völlig überladen. Auf emotionaler Ebene konnte mich die Geschichte so leider auch nur bedingt abholen.
Insgesamt hab ich den Roman nicht ungern gelesen aber es bleibt ein Gefühl, dass hier Potential verschenkt wurde. Vielleicht sollte man wirklich das Prequel gelesen haben, um auch die Lücke im großen Sprung zwischen den beiden Handlungssträngen füllen zu können.