intensiver, sehr düsterer Thriller mit starkem Setting und spannender Grundidee, aber langatmig
Home Before Dark – Eva Björg Ægisdóttir
⭐️⭐️⭐️✨
Ich habe mich durch dieses Buch und gleichzeitig durch das Hörbuch gearbeitet und bin am Ende etwas unentschlossen zurückgeblieben. Irgendwo zwischen 3 und 3,5 Sternen.
Vorweg: Gelesen von Leonie Landa: wirklich großartig. Sehr einfühlsam, passend zur Stimmung, das hat das Hören definitiv aufgewertet.
Die Story an sich finde ich stark: Ein düsteres Setting im winterlichen Island, abgelegen, kalt, isoliert. Die Menschen wirken belastet, oft von Alkoholproblemen geprägt, viele wollen eigentlich weg, am liebsten nach Reykjavík. Freundschaften sind rar, Familienverhältnisse kompliziert.
Im Zentrum steht Marsi, deren Schwester Stina vor Jahren verschwunden ist; gefunden wurde nur ihre blutige Jacke. Zehn Jahre später beginnt Marsi, den Fall aufzurollen, und bringt damit lange verdrängte Geheimnisse ans Licht.
Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, mit Rückblenden und wechselnden Perspektiven. Gerade die Einblicke in die Figuren, ihre Beziehungen und ihr Innenleben sind sehr intensiv und detailliert.
Und genau da liegt für mich auch das Problem: Es war oft zu langatmig.
Die vielen (für mich ungewohnten) isländischen Namen haben den Einstieg zusätzlich erschwert. Ich musste mich erst orientieren, wer überhaupt wer ist. Auch der Mittelteil hat sich für mich gezogen, trotz der eigentlich spannenden Grundidee.
Dazu kommt diese permanente Unsicherheit: Marsi kann Traum und Realität nicht klar trennen, Wahrnehmung verschwimmt, das ist atmosphärisch stark, aber auch anstrengend beim Hören.
Ich wollte trotzdem unbedingt wissen, wie es ausgeht.
Und das Ende? Überraschend, komplex und genauso düster wie der Rest des Buches.
Fazit:
Ein intensiver, sehr düsterer Thriller mit starkem Setting und spannender Grundidee, der mich aber durch seine Langatmigkeit und Distanz zu den Figuren eher gefordert als gefesselt hat.
⭐️⭐️⭐️✨
Ich habe mich durch dieses Buch und gleichzeitig durch das Hörbuch gearbeitet und bin am Ende etwas unentschlossen zurückgeblieben. Irgendwo zwischen 3 und 3,5 Sternen.
Vorweg: Gelesen von Leonie Landa: wirklich großartig. Sehr einfühlsam, passend zur Stimmung, das hat das Hören definitiv aufgewertet.
Die Story an sich finde ich stark: Ein düsteres Setting im winterlichen Island, abgelegen, kalt, isoliert. Die Menschen wirken belastet, oft von Alkoholproblemen geprägt, viele wollen eigentlich weg, am liebsten nach Reykjavík. Freundschaften sind rar, Familienverhältnisse kompliziert.
Im Zentrum steht Marsi, deren Schwester Stina vor Jahren verschwunden ist; gefunden wurde nur ihre blutige Jacke. Zehn Jahre später beginnt Marsi, den Fall aufzurollen, und bringt damit lange verdrängte Geheimnisse ans Licht.
Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, mit Rückblenden und wechselnden Perspektiven. Gerade die Einblicke in die Figuren, ihre Beziehungen und ihr Innenleben sind sehr intensiv und detailliert.
Und genau da liegt für mich auch das Problem: Es war oft zu langatmig.
Die vielen (für mich ungewohnten) isländischen Namen haben den Einstieg zusätzlich erschwert. Ich musste mich erst orientieren, wer überhaupt wer ist. Auch der Mittelteil hat sich für mich gezogen, trotz der eigentlich spannenden Grundidee.
Dazu kommt diese permanente Unsicherheit: Marsi kann Traum und Realität nicht klar trennen, Wahrnehmung verschwimmt, das ist atmosphärisch stark, aber auch anstrengend beim Hören.
Ich wollte trotzdem unbedingt wissen, wie es ausgeht.
Und das Ende? Überraschend, komplex und genauso düster wie der Rest des Buches.
Fazit:
Ein intensiver, sehr düsterer Thriller mit starkem Setting und spannender Grundidee, der mich aber durch seine Langatmigkeit und Distanz zu den Figuren eher gefordert als gefesselt hat.