Comfort Read mit Nostalgie und Tiefgang
Honey & Blondie hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Denn tatsächlich muss ich sagen, dass ich es ohne die Leseprobe oder überhaupt vom Cover her in einem Bücherladen vermutlich nicht ausgesucht hätte.
Insgesamt hatte das Lesen dieses Buches für mich ein ähnliches Gefühl wie das Schauen einer meiner Comfort-Serien; nur realer, tiefgründiger und mit deutlich mehr emotionaler Wucht. Dieses wohlige, angenehme Gefühl, sich einfach in einer Geschichte verlieren zu können und jede Seite zu genießen, war die ganze Zeit da.
Auch für mich hat das Buch eine gewisse Nostalgie ausgestrahlt und gleichzeitig die gesellschaftlichen Veränderungen im Laufe der Zeit greifbar gemacht.
Die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten ist wunderschön und berührend beschrieben und wirkt dabei unglaublich realistisch; auch wenn sie in ihrer Tiefe und Beständigkeit wohl außergewöhnlich ist. Die „Schleckmuschel“ als kleines Element des magischen Realismus fand ich eine richtig tolle Idee. Sie ergänzt und illustriert die Beziehung der beiden auf eine besondere Weise, ohne dabei albern oder „too much“ zu wirken. Auch die Art und Weise wie der Übergang der verschiedenen Lebensphasen beschrieben ist, macht das Erwachsenwerden sehr lebendig und nachvollziehbar. Ich konnte mich beim Lesen richtig in die Figuren und ihre Entwicklung hineinversetzen.
Besonders beeindruckt hat mich, wie gut es der Autorin gelungen ist, Umgangssprache und zwischenmenschliche Kommunikation in all ihren Facetten einzufangen. Alles wirkt authentisch, ohne jemals unangenehm oder gezwungen zu sein. Selbst die Mails und Sprachnachrichten waren für mich genau auf den Punkt. Sowohl der individuelle Umgangston der Figuren, mit Spitznamen und allem, was dazugehört, als auch die für diese Medien typische Art zu kommunizieren wurden unglaublich treffend umgesetzt. Dadurch hat das Lesen einfach Spaß gemacht.
Gerade dieser Aspekt wirkt in zeitgenössischen Büchern auf mich oft bemüht oder „cringe“, wenn man merkt, dass Autor*innen unbedingt jung, modern und locker klingen möchten, dabei aber übertreiben oder es nicht schaffen, diesen Ton überzeugend ins Schriftliche zu übertragen. Hier war das überhaupt nicht der Fall. Die Sprache fühlte sich natürlich an und passte einfach zu den Figuren.
Hätte ich dieses Ende gebraucht? Nein. Trotzdem muss ich sagen, dass das Ende sehr schön und wirklich berührend geschrieben war.
Insgesamt hatte das Lesen dieses Buches für mich ein ähnliches Gefühl wie das Schauen einer meiner Comfort-Serien; nur realer, tiefgründiger und mit deutlich mehr emotionaler Wucht. Dieses wohlige, angenehme Gefühl, sich einfach in einer Geschichte verlieren zu können und jede Seite zu genießen, war die ganze Zeit da.
Auch für mich hat das Buch eine gewisse Nostalgie ausgestrahlt und gleichzeitig die gesellschaftlichen Veränderungen im Laufe der Zeit greifbar gemacht.
Die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten ist wunderschön und berührend beschrieben und wirkt dabei unglaublich realistisch; auch wenn sie in ihrer Tiefe und Beständigkeit wohl außergewöhnlich ist. Die „Schleckmuschel“ als kleines Element des magischen Realismus fand ich eine richtig tolle Idee. Sie ergänzt und illustriert die Beziehung der beiden auf eine besondere Weise, ohne dabei albern oder „too much“ zu wirken. Auch die Art und Weise wie der Übergang der verschiedenen Lebensphasen beschrieben ist, macht das Erwachsenwerden sehr lebendig und nachvollziehbar. Ich konnte mich beim Lesen richtig in die Figuren und ihre Entwicklung hineinversetzen.
Besonders beeindruckt hat mich, wie gut es der Autorin gelungen ist, Umgangssprache und zwischenmenschliche Kommunikation in all ihren Facetten einzufangen. Alles wirkt authentisch, ohne jemals unangenehm oder gezwungen zu sein. Selbst die Mails und Sprachnachrichten waren für mich genau auf den Punkt. Sowohl der individuelle Umgangston der Figuren, mit Spitznamen und allem, was dazugehört, als auch die für diese Medien typische Art zu kommunizieren wurden unglaublich treffend umgesetzt. Dadurch hat das Lesen einfach Spaß gemacht.
Gerade dieser Aspekt wirkt in zeitgenössischen Büchern auf mich oft bemüht oder „cringe“, wenn man merkt, dass Autor*innen unbedingt jung, modern und locker klingen möchten, dabei aber übertreiben oder es nicht schaffen, diesen Ton überzeugend ins Schriftliche zu übertragen. Hier war das überhaupt nicht der Fall. Die Sprache fühlte sich natürlich an und passte einfach zu den Figuren.
Hätte ich dieses Ende gebraucht? Nein. Trotzdem muss ich sagen, dass das Ende sehr schön und wirklich berührend geschrieben war.