Eine bewegende Freundschaft voller Nostalgie

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Schon das Cover hat mich sofort angesprochen und perfekt auf die Geschichte eingestimmt. Als 90er-Kind musste ich Honey und Blondie einfach lesen, und ich wurde nicht enttäuscht.

Besonders die vielen nostalgischen Momente mit Diddl-Mäusen (hey, die sind sogar wieder im Kommen!), Capri-Sonne (nicht Sun!), MAOAM Kracher oder MSN haben bei mir jede Menge Erinnerungen geweckt. Man findet sich schnell in der Geschichte wieder und fühlt sich den beiden Freundinnen sofort verbunden.

Der Roman beginnt eher ruhig, gewinnt aber an Tiefe, als Blondie schwer erkrankt. Er zeigt auf berührende Weise, wie wertvoll echte Freundschaft ist und welche Kraft sie selbst in den schwersten Zeiten haben kann. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Honey und Blondie. Kurze Kapitel sowie Chats und Sprachnachrichten sorgen für einen lockeren Lesefluss.

Neben der emotionalen Freundschaftsgeschichte greift Ubin Eoh auch ernste Themen wie Rassismus und Gaslighting auf, ohne dass die Geschichte ihre Leichtigkeit verliert. Das Ende hat mich besonders berührt, weil es sich genauso echt und vielschichtig anfühlt wie das Leben selbst.