Eine ganz besondere Freundschaft
Honey & Blondie von der Autorin Ubin Eoh hatte mich mit dem Klappentext direkt überzeugt: die 90er treffen auf pure Nostalgie, zwei Millenials, wie sie sich kennen gelernt haben und eine wunderschöne Freundschaft entsteht.
Die Kapitel sind kurz gehalten, was sehr angenehm war. Dabei wechselt die Perspektive zwischen Honey und Blondie und wir erleben Zeitsprünge vom Kindergarten bis in die 30er der beiden. Blondie, eigentlich Bianca, ist eher extrovertiert und hat eine richtige Berliner Schnauze. Honey, heißt eigentlich Hyunjeong, und ist eher introvertiert und lieber unsichtbar.
Die Kapitel sind auch dadurch gekennzeichnet, dass Honey gefragt wird wonach es riecht und diese es sehr genau beschreibt. Besonders abwechslungsreich fand ich auch, dass man später Sprachnachrichten und Mails der beiden liest.
Man begleitet die beiden Protagonistinnen vom ersten Kennenlernen an im Kindergarten über Jahrzehnte hinweg, bei allen Höhen und Tiefen in ihrem Leben.
Dabei sind die einzelnen Etappen sehr authentisch beschrieben, man kann die Zeit und die Situationen im Kindergarten, auf dem Spielplatz, in der Schule und dann später in den Dreißigern wirklich gut nachempfinden. Es wird teilweise berlinert, Jugendsprache benutzt und ich finde gerade als Frau im gleichen Alter findet man sich hier sehr wieder.
Das besondere an der Freundschaft der beiden ist ihr "Schleckmuschelmoment", denn wenn eine von ihnen unter starkem Druck oder Stress steht, wechseln sie auf einmal den Körper und finden sich im Körper der Freundin wieder. Das begann aus dem Nichts als sie im Kindergarten waren, wodurch sie sich auch kennen lernten und hält über Jahrzehnte hinweg an.
Die Freundschaft zwischen den beiden ist etwas wirklich besonderes, sie sind immer für einander da, sind sich unglaublich nah und helfen sich ohne zu zögern mit ihren Schleckmuschelmomenten aus.
Was auch nicht außer acht gelassen werden sollte, ist der Umgang mit Sexismus, antiasiatischem Rassismus und Klassismus. Immer wieder wird etwas davon in beider Leben eingestreut und durch die Schleckmuschelmomente, wird ihnen beiden die Augen geöffnet, womit die Freundin eigentlich zu kämpfen hat.
Ich finde es unglaublich, dass das der erste Roman der Autorin ist. Das Buch war unglaublich unterhaltsam, berührend und spannend geschrieben. Auch die Idee fand ich sehr einzigartig, die Handlung und Beschreibungen haben einen richtig in Erinnerung an die 90er und frühen 2000er schwelgen lassen und es hat einen als Millenial einfach nochmal anders abgeholt.
Die Kapitel sind kurz gehalten, was sehr angenehm war. Dabei wechselt die Perspektive zwischen Honey und Blondie und wir erleben Zeitsprünge vom Kindergarten bis in die 30er der beiden. Blondie, eigentlich Bianca, ist eher extrovertiert und hat eine richtige Berliner Schnauze. Honey, heißt eigentlich Hyunjeong, und ist eher introvertiert und lieber unsichtbar.
Die Kapitel sind auch dadurch gekennzeichnet, dass Honey gefragt wird wonach es riecht und diese es sehr genau beschreibt. Besonders abwechslungsreich fand ich auch, dass man später Sprachnachrichten und Mails der beiden liest.
Man begleitet die beiden Protagonistinnen vom ersten Kennenlernen an im Kindergarten über Jahrzehnte hinweg, bei allen Höhen und Tiefen in ihrem Leben.
Dabei sind die einzelnen Etappen sehr authentisch beschrieben, man kann die Zeit und die Situationen im Kindergarten, auf dem Spielplatz, in der Schule und dann später in den Dreißigern wirklich gut nachempfinden. Es wird teilweise berlinert, Jugendsprache benutzt und ich finde gerade als Frau im gleichen Alter findet man sich hier sehr wieder.
Das besondere an der Freundschaft der beiden ist ihr "Schleckmuschelmoment", denn wenn eine von ihnen unter starkem Druck oder Stress steht, wechseln sie auf einmal den Körper und finden sich im Körper der Freundin wieder. Das begann aus dem Nichts als sie im Kindergarten waren, wodurch sie sich auch kennen lernten und hält über Jahrzehnte hinweg an.
Die Freundschaft zwischen den beiden ist etwas wirklich besonderes, sie sind immer für einander da, sind sich unglaublich nah und helfen sich ohne zu zögern mit ihren Schleckmuschelmomenten aus.
Was auch nicht außer acht gelassen werden sollte, ist der Umgang mit Sexismus, antiasiatischem Rassismus und Klassismus. Immer wieder wird etwas davon in beider Leben eingestreut und durch die Schleckmuschelmomente, wird ihnen beiden die Augen geöffnet, womit die Freundin eigentlich zu kämpfen hat.
Ich finde es unglaublich, dass das der erste Roman der Autorin ist. Das Buch war unglaublich unterhaltsam, berührend und spannend geschrieben. Auch die Idee fand ich sehr einzigartig, die Handlung und Beschreibungen haben einen richtig in Erinnerung an die 90er und frühen 2000er schwelgen lassen und es hat einen als Millenial einfach nochmal anders abgeholt.