Alma und das Biest

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smilla.liest Avatar

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Bei diesem Buch erwartet euch eine düstere Fantasy mit Horror- und Steampunk Elementen und einer Protagonistin, die nur auf eins aus ist: Rache!

Darum geht's:
Als ihre Mutter im Sterben liegt zieht Alma zu ihrem bis dahin unbekannten Vater. Sie ahnte nicht, dass er Mitglied eines der vier hohen Häusern ist, die den Göttern dienen und Gefäße für deren Macht sind. In einem verzweifelten Pakt opfert sich Alma und geht eine gefährliche Verbindung mit dem Biest-Gott ein. Zusammen mit ihm plant sie die Rache an der Familie, die sie von Geburt an im Stich gelassen hat.

Meinung:
Das Setting ist außergewöhnlich und innovativ, allerdings bleibt Vieles bis zum letzten Abschnitt sehr wage. Das hat den Einstieg für mich etwas schwer gemacht.

Dafür überzeugt aber von Anfang an der graphische Schreibstil, der sich auch nicht vor der Darstellung von Kampfgeschehen und Gewalt scheut. Unterstützt wird das (zumindest in der Printversion) von Illustrationen der Autorin.

Ich muss zugeben: die Liebesgeschichte war mir persönlich zu toxisch und manipulativ. Besonders den Altersunterschied fand ich problematisch. Schon von Anfang an gingen bei mir bei dieser verdrehten Beziehung die roten Flaggen hoch.

Fazit: dieses Fantasy-Debüt ist alles andere als Mainstream und lebt von der moralischen Grauzone.